Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Damon Hill hat erklärt, dass ihm erst spät in seiner Karriere bewusst wurde, wie wichtig es für Rennfahrer ist, ihre Teams zu motivieren und hinter sich zu vereinen.
Hill äußerte sich während einer Live-Aufnahme des Podcasts „Up To Speed“ auf dem Goodwood Festival of Speed. Er trat dort gemeinsam mit Williams-Teamchef James Vowles auf.
Der Weltmeister von 1996 nannte Michael Schumacher und Sebastian Vettel als Beispiele für Fahrer, die es meisterhaft verstanden, ihr Umfeld zu begeistern. Zudem verwies er auf Lewis Hamiltons Herangehensweise bei Ferrari.
„Ich habe das etwas zu spät gelernt“, sagte Hill. „Ich wünschte, ich hätte das früher gewusst, denn je mehr ich über Leute wie Michael und andere großartige Fahrer höre, desto klarer wird mir, wie brillant sie darin sind, das Team hinter sich zu versammeln.“
Hill erklärte, dass er durch seine Anfänge als Testfahrer und Ersatzmann bei Williams den Aufbau solcher Beziehungen nicht früh genug in den Fokus gerückt habe. Er betonte, dass Fahrer eng mit der Belegschaft im Werk zusammenarbeiten müssen, um ein siegfähiges Fahrzeug zu entwickeln.