David Harbour, der Jim Hopper in Stranger Things spielt, war so frustriert über die anfänglichen Marketingbemühungen von Netflix für Staffel 1, dass er sich kurz vor der Premiere den Kopf rasierte. Der Serien-Miterschöpfer Matt Duffer teilte diese Anekdote und erwähnte Harbours Pessimismus hinsichtlich des potenziellen Erfolgs der Show trotz seines Stolzes auf die Rolle. Der Schauspieler isolierte sich, um sich voll auf seine Leistung zu konzentrieren.
Hintergrund zu Harbours Erfahrung
David Harbours Reise mit Stranger Things begann mit Unsicherheit während der Produktion der ersten Staffel 2016. Laut Matt Duffer in einem kürzlichen Radio Times-Interview war Harbour besonders entmutigt durch das wahrgenommene Fehlen von Werbeunterstützung durch Netflix, wie das Ausbleiben von U-Bahn-Anzeigen. Duffer erinnerte sich, dass Harbour zwar „die Show liebte und stolz darauf war“, aber „am wenigsten zuversichtlich war, dass die Show erfolgreich sein würde“.
Der Rasurvorfall
Kurz vor der Premiere der Staffel 1 erreichte Harbours Frustration ihren Höhepunkt. Er trennte sich von der Außenwelt und rasierte sich den Kopf, um sich vollständig in die Rolle des geplagten Polizisten Jim Hopper zu versenken. Diese intensive Vorbereitung spiegelte Harbours Engagement wider, da er den Drehzeitraum später gegenüber Kyle MacLachlan als „die elendeste Zeit“ und „sort of die beste Zeit“ seines Lebens zu jenem Zeitpunkt beschrieb. Harbour betonte die hohen Einsätze und sagte: „Du hast eine Chance wie, sort of the Pro Bowl hier. Warum nicht sechs Monate deines Lebens opfern, um etwas sehr tief resonieren zu lassen, wenn möglich?“
Parallelen zur Figur
Harbours Engagement im echten Leben spiegelte Aspekte der Handlung von Hopper wider. In Staffel 1 sucht Hopper unermüdlich nach dem vermissten Will Byers, während er mit persönlichem Verlust ringt, einschließlich des Todes seiner Tochter, was ihn zum Alkohol als Bewältigungsmechanismus treibt. Harbour hat offen über seine eigenen früheren Kämpfe mit Substanzen, psychischer Gesundheit und einer bipolaren Diagnose gesprochen und im WTF with Marc Maron-Podcast von 2018 erwähnt, dass er seit 15 Jahren nüchtern ist und Mitte 20 kurzzeitig institutionalisiert war. Interessanterweise kehrt Hopper in Staffel 4 nach einem scheinbaren Tod mit rasierter Glatze zurück, was Harbours frühere Handlung widerspiegelt.
Diese Geschichte beleuchtet die Drücke, denen Schauspieler vor dem Start eines Projekts ausgesetzt sind, insbesondere bei einer Serie, die unerwartet zu einem kulturellen Phänomen wurde.