Das Sekretariat der Delhi-Versammlung hat die Führerin der Opposition und Aam Aadmi Party-Politikerin Atishi aufgefordert, schriftlich auf ihre 'üblen' Kommentare zur Suspendierung von MLAs ihrer Partei während der Wintersession zu reagieren. Der Vorfall geht auf die Suspendierung von vier AAP-Abgeordneten zu Beginn dieses Monats zurück. Sprecher Vijender Gupta hat ihre Behauptungen als faktisch unrichtig zurückgewiesen.
Das Sekretariat der Delhi-Versammlung schrieb am Mittwoch an die Aam Aadmi Party (AAP)-Führerin und Oppositionsführerin Atishi und forderte eine schriftliche Stellungnahme zu ihren 'unrichtigen und üblen' Aussagen über die Gründe für die Suspendierung von Abgeordneten ihrer Partei während der Wintersession zu Beginn dieses Monats. Auf Anordnung des Sprechers Vijender Gupta wurde die Angelegenheit an den Privilegienausschuss verwiesen. Der Ausschussvorsitzende hat Atishis schriftliche Stellungnahme bis zum 6. Februar angefordert. Vier AAP-Abgeordnete – Sanjeev Jha, Som Dutt, Kuldeep Kumar und Jarnail Singh – wurden am 6. Januar, dem ersten Tag der viertägigen Sitzung, aus dem Haus geführt. Sie wurden beschuldigt, den Vizegouverneur und das Haus durch Störung der Verhandlungen und Missachtung verfassungsmäßiger Werte beleidigt zu haben. Der Sprecher sperrte sie anschließend für den Rest der Sitzung. Sprecher Gupta wies die angebliche Behauptung der ehemaligen Ministerpräsidentin zurück, dass die Abgeordneten wegen Tragen von Masken gegen die steigende Luftverschmutzung gesperrt wurden. Er bezeichnete ihre Anschuldigung als 'faktisch unrichtig' und als 'vorsätzlichen Versuch zur Irreführung' des Hauses und der Öffentlichkeit. Die Sperren erfolgten ausschließlich wegen Störung der Hausverhandlungen, nicht wegen Maskentragen, klärte er und betonte, dass die Maßnahme getroffen wurde, um die Ordnung, Würde und Autorität der Versammlung aufrechtzuerhalten. Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen AAP und der regierenden Bharatiya Janata Party in der Delhi-Politik, wo Streitigkeiten über parlamentarische Verfahren häufig sind.