Depression ist unter philippinischen Pflegekräften real

Ein Kommentar eines Vertreters des Filipino Nursing Diaspora Network hebt hohe Depressionsraten unter philippinischen Pflegekräften hervor, was mit einem Artikel übereinstimmt, der zeigt, dass 19,5 % bis 45 % depressive Symptome erleben. Dies hängt mit Burnout, niedrigen Löhnen und Migrationsdruck zusammen. Es wird zu stärkerer Unterstützung der psychischen Gesundheit und systemischen Reformen aufgerufen.

In einem Rappler-Artikel teilt Jerome Babate, Exekutivdirektor des in Australien ansässigen Filipino Nursing Diaspora Network, seine persönlichen und beruflichen Einsichten zur Depression unter philippinischen Pflegekräften. Er erinnert sich an eine Krankenschwester in Manila, die sagte: „Kung hindi ka matibay, madudurog ka“, was diese stille Krise symbolisiert.

Der Artikel enthüllt, dass 19,5 % bis 45 % der philippinischen Pflegekräfte depressive Symptome berichteten, darunter 11–20 % leicht, 6–18 % mittel und 2,5–7 % schwer bis extrem schwer. Die Raten sind höher bei denen, die migrieren wollen, mit 31 % im Vergleich zu 23 % bei denen, die nicht gehen wollen. Dies hängt eng mit Burnout, Erschöpfung und Desengagement zusammen, insbesondere bei 12-Stunden-Schichten, überfüllten Stationen und Materialmangel.

Während der Glaube als schützender Faktor wirkt – Pflegekräfte, die spirituell zufrieden sind, melden niedrigere Depressionsraten –, bleibt das Stigma um psychische Gesundheit eine Barriere. Eine Krankenschwester sagte: „Hindi ako p‘wedeng magreklamo. Ang dami ngang gustong maging nurse.“ Angesichts eines Mangels von 127.000 Pflegekräften im Land stehen die Bleibenden vor überwältigenden Arbeitslasten, während Migranten mit Schuldgefühlen und Familien trennt werden.

Babate fordert verstärkte Programme zur psychischen Wellness in Krankenhäusern und Gemeinden, einschließlich spiritueller Praktiken, sowie systemische Reformen wie faire Löhne und sichere Personalverhältnisse. Er hebt Forschungslücken hervor, wobei nur drei von 56 geprüften Studien die Kriterien erfüllen. „Lassen Sie uns nicht warten, bis mehr Pflegekräfte unter dem Gewicht der Stille zusammenbrechen“, drängt er und ermutigt zur Offenheit beim Eingeständnis von Müdigkeit, wie „Pagod na ako“.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen