Die Directors Guild of America ist am Freitag einem neuen Vertrag einen Schritt näher gekommen, nachdem ihr National Board of Directors einstimmig die Ratifizierung einer vorläufigen vierjährigen Vereinbarung mit der Alliance of Motion Picture and Television Producers empfohlen hat.
Die Vereinbarung geht nun zur Ratifizierung an die gesamte DGA-Mitgliedschaft, wobei die Abstimmung noch vor Ende Juni erwartet wird. Der aktuelle Vertrag der Gewerkschaft läuft am 30. Juni aus.
DGA-Präsident Christopher Nolan erläuterte das Abkommen in einem Schreiben an die Mitglieder. Er erklärte, die Gewerkschaft sei mit dem Ziel in die Verhandlungen gegangen, den Gesundheitsplan zu sichern, Arbeitsplätze zu schützen und die Auswirkungen von KI auf die Branche anzugehen. Der Pakt umfasst höhere Arbeitgeberbeiträge zum Gesundheitsplan, Lohn- und Residualerhöhungen sowie neue Regeln zur künstlichen Intelligenz.
Zentrale Bestimmungen begrenzen die Anzahl der Episoden, bei denen Schauspieler oder andere Multi-Hyphenates ohne Regieerfahrung Regie führen können. Die Vereinbarung gibt Regisseuren außerdem die Kontrolle über KI-generiertes Filmmaterial und schafft ein arbeitgeberfinanziertes Programm zur Schulung der Mitglieder in neuen Technologien.
Weitere Bedingungen beinhalten ein Zusatzschreiben zur Lobbyarbeit für einen föderalen Produktionssteueranreiz und einen neuen „Pilot Directed by“-Credit für Fernsehepisoden. Die Studios stimmten zudem einem Bulletin zu, das den Ausschluss von DGA-Mitgliedern von Regiearbeiten außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanadas untersagt.