Dortmund prüft Sancho-Rückkehr und Ricken dementiert Gerüchte um Woltemade

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Sport Lars Ricken hat bestätigt, dass der Verein eine mögliche Rückkehr von Jadon Sancho prüft. Zudem wies er Gerüchte um ein Leihgeschäft mit Newcastle-Stürmer Nick Woltemade zurück. Ricken äußerte zudem die Hoffnung, dass Stürmer Serhou Guirassy dem Verein erhalten bleibt.

Borussia Dortmund erwägt, Jadon Sancho für eine dritte Amtszeit in den Signal Iduna Park zurückzuholen. Geschäftsführer Lars Ricken erklärte gegenüber der Sport Bild, dass der Verein verschiedene Spieler, darunter den 26-jährigen Flügelspieler, evaluiere, um festzustellen, ob sie die Mannschaft sofort und ohne unrealistische Ablösesummen verstärken können. Sanchos Vertrag bei Manchester United läuft am Ende der Saison aus, und es wird nicht erwartet, dass United die Option auf ein weiteres Jahr zieht. Der Engländer tat sich bei United schwer, erzielte in 83 Einsätzen zwölf Tore und verbrachte die letzten Spielzeiten auf Leihbasis, darunter eine produktive Phase bei Dortmund in der Saison 2023/24, in der er in 21 Spielen drei Tore erzielte und zwei Vorlagen gab. Es folgten Stationen bei Chelsea und in dieser Saison bei Aston Villa, wo er in 31 Einsätzen ein Tor erzielte und drei Vorlagen lieferte. Sancho verließ Dortmund 2021 für eine Ablösesumme von 85 Millionen Euro in Richtung Manchester. Ricken dementierte außerdem Spekulationen, die Dortmund mit einer Leihe von Newcastles Nick Woltemade in Verbindung brachten. Er bezeichnete den Bericht der Bild als völlig neu für ihn und stellte klar, dass daran nichts Wahres sei. Der deutsche Nationalspieler war im August für bis zu 69,3 Millionen Pfund von Stuttgart zu Newcastle gewechselt und erzielte in seinen ersten elf Spielen sechs Tore, seit einem Doppelpack gegen Chelsea im Dezember traf er jedoch nicht mehr in der Premier League. Zuletzt wurde er vermehrt im Mittelfeld eingesetzt. Ricken bekräftigte den Wunsch des Vereins, dass Guirassy bleiben soll, und betonte, dass sich der Stürmer wohlfühle und keine Absicht bestehe, ihn ziehen zu lassen – vor allem angesichts der defensiven Sorgen durch den Abgang von Niklas Süle und den Ausfall von Emre Can. Woltemade reagierte in der Süddeutschen Zeitung auf Kritik, verteidigte sein Formtief als Folge seiner neuen Rolle weiter weg vom gegnerischen Tor und drückte seine Zuversicht hinsichtlich seiner Anpassung aus.

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