Nagelsmann erklärt kontroverse Kaderentscheidungen für Märztests

Julian Nagelsmann hat den Kader der deutschen Nationalmannschaft für die Testspiele gegen die Schweiz am 27. März und Ghana am 30. März bekanntgegeben. Der Bundestrainer begründete ausführlich die Nominierungen und Ausladungen einiger Spieler, die in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Der Kader zeigt Parallelen zum WM-Aufgebot 2026, ist aber noch nicht final.

Julian Nagelsmann stellte den Kader für die ersten Tests im WM-Jahr 2026 vor, der keine großen Überraschungen birgt. „Wichtig ist, dass wir einen großen Pool an Spielern haben, die schon länger dabei sind“, erklärte der 38-Jährige. Er betonte, dass der Kernspieler Vertrauen spüren sollen und nicht jede Formschwäche zu Änderungen führe. Jamal Musiala fehlt wegen Schmerzen im Sprunggelenk nach einer Verletzung bei der Klub-WM; Nagelsmann priorisiert seine Regeneration: „Ihn zwei Minuten aufdribbeln zu lassen unter Schmerzen bringt ihm nichts.“ Lennart Karl, 18 Jahre alt vom FC Bayern, erhält seine erste Chance. Trotz kürzlicher geringerer Spielzeit lobt Nagelsmann dessen „Gen, Eins-gegen-Eins-Situationen zu lösen“ und erwartet freies Spiel. Antonio Rüdiger wurde trotz eines „fußballspezifischen Fouls“ in Spanien nominiert, bei dem er einen Gegner am Kopf traf. Nagelsmann hebt dessen Hingabe zur Nationalmannschaft hervor: „Er ist einer, der die Familie Nationalmannschaft extrem schützt.“ Deniz Undav, bester deutscher Torschütze der Saison bei Stuttgart, ist trotz fehlendem Kontakt zuvor dabei: „Ein Stürmer mit der Quote kann man nicht zu Hause lassen.“ Pascal Groß von Brighton wird als selbstloser Verbinder gelobt und könnte bei der WM „super große Bedeutung“ haben. Anton Stach von Leeds kehrt nach vier Jahren zurück und zeigte Euphorie. Angelo Stiller von Stuttgart bleibt außen vor wegen vergangener Leistungen und Konkurrenz durch Pavlo.

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