Ein Monat danach: Die digitalen ECA-Dekrete lösen Marktanpassungen und datenschutzorientierte Altersverifizierung aus

Einen Monat nach Inkrafttreten der digitalen ECA-Dekrete von Präsident Lula Ende März 2026 haben große Plattformen wie WhatsApp, TikTok, YouTube, Spotify, Discord und Roblox reagiert, indem sie Lootboxen in Spielen deaktiviert und die elterliche Kontrolle verbessert haben. Die ANPD wird die Altersverifizierung für altersbeschränkte Inhalte wie Alkohol, Tabak und Pornografie im Laufe des Jahres 2026 regulieren.

Nach der Unterzeichnung der Dekrete zur Regulierung des digitalen Kinder- und Jugendstatuts (ECA Digital) durch Präsident Lula am 17. März 2026 – wie in dieser Serie berichtet –, feierte das Gesetz Ende März sein einmonatiges Bestehen und löste schnelle Reaktionen am Markt aus. Die meisten Spiele haben 'Lootboxen' wie vorgeschrieben deaktiviert, während Dienste verbesserte Tools zur elterlichen Aufsicht angekündigt haben.

Ein Schwerpunkt liegt auf der obligatorischen Altersverifizierung für Produkte mit Minderjährigenbeschränkung. Die ANPD plant eine schrittweise Einführung im Jahr 2026 und setzt dabei auf verifizierbare Nachweise mittels Zero-Knowledge Proofs (ZKP). Diese 'Double-Blind'-Methode bestätigt, dass Nutzer über 18 Jahre alt sind, ohne persönliche Daten preiszugeben, und verhindert so die Protokollierung durch Verifizierer oder eine übermäßige Datenerhebung durch Plattformen. Dies steht im Gegensatz zu unsicheren Praktiken wie dem Hochladen von Fotos von Dokumenten in Apps, die illegale Datenmärkte und Betrug befeuern.

Weltweit gibt es dafür Unterstützung: das digitale Wallet der Europäischen Kommission für Altersprüfungen sowie Initiativen in den USA, Frankreich, Deutschland, Indien und Japan. In Brasilien fördert das digitale ECA interoperable öffentlich-private Lösungen, die Datenminimierung und Datenschutz priorisieren und so den Kinderschutz mit Sicherheit und Komfort für Erwachsene in Einklang bringen.

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