Die Banco Nacional de México gab am Mittwoch, dem 22. April, bekannt, dass Edgardo del Rincón nach dem Rücktritt von Manuel Romo, der sich persönlichen Projekten im Bereich der sozialen Entwicklung widmen möchte, die Generaldirektion übernehmen wird. Romo bleibt bis zum 1. Juni im Amt. Del Rincón, der über 40 Jahre Bankerfahrung verfügt, kündigte an, die digitale Transformation der Bank voranzutreiben.
Die Banco Nacional de México teilte mit, dass Manuel Romo als Generaldirektor zurücktritt, um sich auf „persönliche Projekte mit Schwerpunkt auf sozialen Entwicklungsthemen“ zu konzentrieren. Laut der Erklärung des Instituts wird er bis zum 1. Juni als CEO tätig bleiben. Edgardo del Rincón, der auf vier Jahrzehnte im mexikanischen Bankwesen und 34 Jahre bei Banamex im Bereich Privatkundengeschäft zurückblicken kann, ist der neue Generaldirektor. Er begann seine Karriere mit der Beratung von Firmenkunden und spezialisierte sich später auf Kredite für Privatpersonen und Familien. Der Absolvent des Instituto Tecnológico de Monterrey leitete seit 2019 die BanBajío und stärkte deren Position als wichtiger Finanzintermediär; Iván Lomelí León wird ihm dort ab dem 1. Mai nachfolgen. „Ich werde die Strategie für die technologische und digitale Transformation von Banamex vorantreiben, wobei der Kunde im Mittelpunkt unseres gesamten Handelns steht“, erklärte Del Rincón. Er fügte hinzu: „Ich bin überzeugt, dass wir unter der Führung von Fernando Chico Pardo Banamex wieder zum Marktführer im Finanzsektor des Landes machen werden.“ Fernando Chico Pardo, der 25 % von Banamex von Citi erwarb und den Verwaltungsrat leitet, lobte Romo: „Manuel war sowohl beruflich als auch menschlich eine außergewöhnliche Führungskraft. Er übergibt ein starkes und dynamisches Banamex, das bereit für die nächste Phase ist.“ Chico Pardo betrachtet Del Rincón als Schlüsselfigur für die Rückkehr der Bank auf den ersten Platz. Der Wechsel erfolgt vor dem Hintergrund des Verkaufs von Banamex durch die Citigroup. Im Februar verkaufte Citi weitere 24 % an institutionelle Investoren. Jane Fraser, CEO der Citigroup, erklärte bei der Bekanntgabe der Ergebnisse für das erste Quartal 2026, dass es in diesem Jahr keine weiteren Transaktionen geben werde, wobei ein Börsengang für den verbleibenden Anteil bei günstigen Bedingungen möglicherweise Anfang 2027 stattfinden könnte.