Die Vorstandsvorsitzende der Santander-Gruppe, Ana Botín, verabschiedete Claudio Melandri, der nach über einem Jahrzehnt an der Spitze von Santander Chile und insgesamt 37 Jahren im Unternehmen aus seinem Amt ausscheidet. Botín würdigte seinen auf Leistung basierenden Werdegang und seine Schlüsselrolle dabei, die Bank zum Marktführer in Chile zu machen. Rodrigo Vergara übernimmt die Rolle als neuer nicht-exekutiver Verwaltungsratspräsident.
In einer internen Mitteilung an die Mitarbeiter der Banco Santander dankte Ana Botín Claudio Melandri für seine langjährige Laufbahn. Melandri, der über 39 Jahre in der Finanzbranche tätig war – den Großteil davon bei der Santander-Gruppe –, begann als Führungskraft in einer Filiale von Santander Chile und stieg nach zwei Jahren in Venezuela sowie früheren Positionen als Generaldirektor und CEO in den letzten acht Jahren zum Präsidenten auf. Botín erklärte: „Claudio ist ein klares Beispiel für Meritokratie und Einsatz“, und hob seinen grundlegenden Beitrag dazu hervor, Santander als Chiles führende Bank zu etablieren, mit Fokus auf Innovation, Kundenorientierung und soziales Engagement. „Vielen Dank für alles, Claudio“, schloss sie im Namen der Gruppe. Unterdessen hieß Botín Rodrigo Vergara willkommen, der 2018 als erster Vizepräsident zu Santander Chile stieß und nun an der Seite von Geschäftsführer Andrés Trautmann die Rolle des nicht-exekutiven Verwaltungsratspräsidenten übernehmen wird. „Ich bin sicher, dass [...] sie unsere Position im Land weiter stärken werden“, sagte sie. Andrés Trautmann verabschiedete sich ebenfalls auf seinem LinkedIn-Profil von Melandri: „Es gibt Laufbahnen, die für sich selbst sprechen [...] dies spiegelt die Kultur der Meritokratie bei Santander wider.“ Trautmann lobte seinen nahbaren Führungsstil, der auf Ergebnisse und Kunden ausgerichtet war, und hieß Vergara in der neuen Phase der Bank willkommen.