Ángel Botto Oakley, ehemaliger Präsident des Disziplinargerichts der ANFP, verstarb am Montag im Alter von 77 Jahren in einer Klinik in Viña del Mar. Der Jurist, ein lebenslanger Fan der Santiago Wanderers, litt seit zwei Monaten an Atemwegsproblemen. Sein Tod löst im chilenischen Fußball große Trauer aus.
Am Montag, dem 4. Mai 2026, wurde um 16:20 Uhr der Tod von Ángel Botto Oakley in einer Klinik in Viña del Mar bestätigt, wo er aufgrund von Atemwegsbeschwerden fast zwei Monate lang stationär behandelt worden war. Der am 15. März 1949 geborene Absolvent der Rechtswissenschaften der Universität von Chile leitete das Disziplinargericht der ANFP bis 2023 und war anschließend als Sportkommentator in der Fünften Region tätig.
Botto war ein lebenslanger Fan der Santiago Wanderers. Im Jahr 2024 verbot ihm der Verein den Zutritt zu einem Spiel gegen Deportes Santa Cruz im Elías-Figueroa-Stadion in Valparaíso. „Dies ist ein Verstoß gegen die Verfassung und meine verfassungsmäßigen Garantien. Ich werde das vor Gericht klären lassen“, erklärte er damals, woraufhin die Situation später korrigiert wurde.
Zudem kritisierte er öffentlich seinen Nachfolger, Exequiel Segall, wegen einer Sanktion gegen Brayan Cortés. „Es ist inakzeptabel, dass Präsident Segall bei der Verkündung und Begründung der Sanktion gegen Cortés zuvor die Intervention des Verteidigers lobte“, sagte er. Seine gesundheitlichen Probleme begannen im Sommer mit einer Harnwegsinfektion, die zu einer Lungenbakterieninfektion führte und sich letzte Woche durch ein Lungenödem verschlimmerte.
Die Nachricht erschüttert den chilenischen Fußball, in dem Botto bis zuletzt aktiv war und in sozialen Medien sowie in der Presse Kommentare zu sportrechtlichen Bestimmungen abgab.