Der argentinische Stürmer Lautaro Martínez verließ verletzt das Feld während der 1:3-Niederlage des Inter Mailand gegen Bodø/Glimt in den Champions-League-Playoffs, was Besorgnis für die argentinische Nationalmannschaft vor der Finalissima gegen Spanien weckt. Die offenbar schwere Verletzung ereignete sich in der 14. Minute der zweiten Halbzeit. Mit nur 37 Tagen bis zum Spiel gegen Spanien wachsen die Zweifel an seiner Verfügbarkeit.
Inter Mailand verlor 1:3 gegen Bodø/Glimt im Hinspiel der Champions-League-Playoffs, das am 18. Februar 2026 im Aspmyra Stadion in Bodø, Norwegen, ausgetragen wurde. Die Tore für Bodø/Glimt erzielten Sondre Brunstad Fet (20' PT), Jens Hauge (15' ST) und Kasper Hogh (18' ST), während Francesco Pio Esposito den Trosttreffer für Inter machte (29' PT). Trotz höherer Ballbesitz (60 %) und mehr Schüssen aufs Tor (15 vs. 9) konnte Inter nicht umkehren. Lautaro Martínez, in der Startelf, wurde in der 14. Minute der zweiten Halbzeit durch Marcus Thuram ersetzt, nachdem er Beschwerden im rechten Wadenbein verspürt hatte. Der Stürmer verzog schmerzhaft das Gesicht und verließ humpelnd das Feld, direkt in die Kabine für medizinische Hilfe. Interimstrainer Cristian Chivu bestätigte die Schwere: „Wir haben Lautaro verloren; er hat sich verletzt. Es ist etwas Ernstes.“ Berichte deuten auf einen Riss hin, der ihn mindestens drei Wochen außer Gefecht setzt. Die Verletzung fällt 37 Tage vor der Finalissima zwischen Argentinien und Spanien, geplant für den 27. März in Lusail, Katar. Sie reiht sich ein in eine Kette von Ausfällen in der Nationalmannschaft: Juan Foyth mit Achillessehnenriss (über sechs Monate), Nicolás González mit Muskelverletzung (21 Tage), Giovani Lo Celso mit Oberschenkelproblem (unbestimmt), Nicolás Tagliafico mit Knöchelverstauchung (Rückkehr unklar) und Lionel Messi mit hinterer Oberschenkelzerrung (kommt gerade so rechtzeitig). Das Team von Lionel Scaloni steht vor einer schwierigen Aufgabe für das Schlüsselspiel.