Joaquín Panichelli verpasst WM 2026 nach Kreuzbandriss

Der Stürmer der argentinischen Nationalmannschaft, Joaquín Panichelli, hat sich während eines Trainings in Ezeiza einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und wird die Weltmeisterschaft 2026 verpassen. In einem emotionalen Brief in den sozialen Medien drückte er seine Frustration und Entschlossenheit aus. Er erhielt Unterstützung von seinen Teamkollegen, dem AFA und seiner Familie.

Joaquín Panichelli, ein Stürmer, der für Racing de Estrasburgo spielt und von Lionel Scaloni genau beobachtet wurde, verletzte sich während einer Trainingseinheit mit der argentinischen Nationalmannschaft in Ezeiza vor dem Freundschaftsspiel gegen Mauretanien. Die Diagnose bestätigte einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie. Die Genesungszeit wird auf sechs bis acht Monate geschätzt, was ihn für die Weltmeisterschaft 2026 ausfallen lässt.

In einem in den sozialen Medien veröffentlichten Brief teilte Panichelli seinen Schmerz: „A veces no entiendo bien cómo funciona esto de la meritocracia o las injusticias, se suele correr la línea bastante seguido según la conveniencia de la situación. Pero estoy seguro de que si hablamos de merecimientos, esto no se lo merece nadie“ (Manchmal verstehe ich nicht ganz, wie das mit der Leistungsgesellschaft oder den Ungerechtigkeiten funktioniert; die Grenze verschiebt sich oft je nach Bequemlichkeit der Situation. Aber ich bin mir sicher, wenn wir von Verdiensten sprechen, dann verdient das niemand). Er fügte hinzu: „Hoy me toca vivir uno de los momentos más duros de mi vida, con muchos objetivos a la vuelta de la esquina“ (Heute erlebe ich einen der schwersten Momente meines Lebens, mit vielen Zielen direkt vor der Tür). Unter Bezugnahme auf eine ähnliche Verletzung im Jahr 2023 während seiner Zeit bei Deportivo Alavés schloss er positiv: „La vida me debe sueños por cumplir. Y no me los va a regalar, me los voy a trabajar. Como siempre hice. A vivir que son 2 días. Gracias por todas las muestras de cariño“ (Das Leben schuldet mir noch Träume. Es wird sie mir nicht schenken, ich werde mir erarbeiten. Wie ich es immer getan habe. Lebt, denn das Leben ist kurz. Danke für all die Zeichen der Zuneigung).

Die argentinische Nationalmannschaft sandte eine unterstützende Nachricht, ebenso wie Teamkollegen und Angehörige. Sein Vater, Germán Panichelli, schrieb: „Siempre con vos Joaco querido. Y en las malas mucho más. Te verán volver“ (Immer bei dir, mein lieber Joaco. Und in schlechten Zeiten erst recht. Man wird dich zurückkehren sehen). Ein erster Bericht erwähnte das linke Knie, doch eine detaillierte Bestätigung spezifiziert das rechte.

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