Torhüter von Club América Luis Ángel Malagón erlitt in der Hinrunde der Concachampions-Achtelfinals gegen Philadelphia Union einen Achillessehnenriss, was seine Teilnahme an der WM 2026 gefährdet. Der Klub veröffentlichte eine offizielle Erklärung, die die Verletzung bestätigt und eine chirurgische Behandlung ankündigt. Malagón drückte auf Social Media seine Traurigkeit über den möglichen Verlust seines Traums aus, an der Weltmeisterschaft teilzunehmen.
Club América gab bekannt, dass sein Stammtorhüter Luis Ángel Malagón im Concachampions-Spiel 2026 gegen Philadelphia Union, das in den USA stattfand, seine Achillessehne gerissen hat. Die Verletzung geschah in der 37. Minute, als Malagón unter Druck eines gegnerischen Stürmers den Ball klären wollte. Ohne direkten Kontakt mit dem Gegenspieler machte der Torhüter eine unregelmäßige Bewegung, fiel zu Boden und benötigte sofortige medizinische Hilfe. Er wurde auf einer Trage vom Platz getragen und konnte das Spiel nicht fortsetzen. Der Club erklärte in einer offiziellen Mitteilung detailliert: „Der Club América informiert, dass die medizinischen Untersuchungen bei Luis Ángel Malagón einen Achillessehnenriss ergeben haben. Unser Torhüter wird eine chirurgische Behandlung erhalten. Die Erholungszeit richtet sich nach seinem Fortschritt.“ Nach dem Spiel sagte Trainer André Jardine: „Ich hoffe, es ist kein kompletter Riss, aber es ist möglich, dass es zumindest ein partieller Riss ist; das wird ihn für eine geraume Weile außer Gefecht setzen. Es scheint uns eine ernste Verletzung zu sein.“ Malagón, der einer der Favoriten für den Torwartposten der mexikanischen Nationalmannschaft bei der WM 2026 war, teilte seinen Schmerz auf Instagram: „Es gibt Momente im Leben, die schwer zu verstehen sind… heute, mit all dem Schmerz in meinem Herzen, möchte ich allen Menschen, meinen Teamkollegen für ihre Worte und Gebete danken… (ich bin) verletzt und traurig, mit der Seele in Stücken… dieser Traum scheint zu verblassen.“ Ein Achillessehnenriss umfasst nach Angaben der Mayo Clinic einen Riss im Gewebe, das die Wadenmuskeln mit dem Fersenbein verbindet und tritt in Sportarten wie Fußball aufgrund plötzlicher Geschwindigkeitsänderungen häufig auf. Die Behandlung erfolgt oft chirurgisch, mit einer üblichen Erholungszeit von 4 bis 6 Monaten, die sich jedoch auf bis zu einem Jahr verlängern kann. Da die WM im Juni 2026 beginnt, scheidet Malagón durch diese Verletzung praktisch aus dem Turnier aus. Bisher hatten ihn Verletzungen von den Olympischen Spielen Tokio 2020 und der Copa América 2024 ausgeschlossen.