Die Generalstaatsanwaltschaft von Guanajuato meldete am 10. April den Tod des 27-jährigen Amateurfußballers Óscar Adrián Granados Borunda, der neun Tage lang in Celaya vermisst worden war. Familie und Freunde hatten sein Bild geteilt, um Informationen zu erhalten, während offizielle Protokolle aktiviert wurden. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein, ohne den genauen Fundort oder die Todesursache preiszugeben, um Ermittlungen nicht zu gefährden.
Óscar Adrián Granados, bekannt als ‘El Boru’, spielte als Torwart in der lokalen Amateurfußballliga und arbeitete als Sportlehrer an Grundschulen. Er wurde im Juli 1997 geboren und wohnte im Stadtviertel Los Naranjos in Celaya, wo er zuletzt gesehen wurde. Als Fan von Inter de Milán trug er auf Fotos häufig das Trikot der italienischen Mannschaft.
Seine Familie hatte ihn neun Tage zuvor als vermisst gemeldet, was eine intensive Suche mit Unterstützung von Quadratín Bajío auslöste. Am 10. April bestätigte die Staatsanwaltschaft den Fund seiner Leiche, hielt sich jedoch mit Details zurück, um die Ermittlungsakte nicht zu beeinträchtigen.
Dieser Fall reiht sich in zwei frühere Tötungsdelikte an Amateurfußballern in Celaya in diesem Jahr ein. Laut N+ wurde Carlos Rodríguez Bautista, genannt ‘El Manzana’, am 3. Februar nach einem Spiel im Stadtteil San Juanico ermordet. Fünfzehn Tage später, am 18. Februar, wurde Amed ‘El Mago’ Mendoza in der Nähe seines Hauses in einem ähnlichen Gebiet getötet.
La Talacha Deportes würdigte ihn mit den Worten: „Ein Großer des Amateurfußballs ist von uns gegangen, einer von denen, die nicht nur Bälle hielten, sondern sich auch den Respekt aller auf und neben dem Platz verdienten. Óscar ‘El Boru’ war nicht nur ein Klassetorhüter, sondern auch ein großartiger Kamerad, Rivale, Freund und eine Legende“. Die Behörden prüfen mögliche Verbindungen zwischen diesen Vorfällen.