Die vorläufige Autopsie der 14-jährigen Maitena Garófalo, die tot in General Las Heras aufgefunden wurde, ergab mechanische Erstickung durch Erhängen ohne Fremdeinwirkung. Das Mädchen wurde seit Mittwoch vermisst, nachdem sie ihr Zuhause in Merlo verlassen hatte, ohne die Schule zu besuchen. Die Ermittler erhärten die Suizid-Hypothese.
Die 14-jährige Maitena Garófalo aus Merlo in der Provinz Buenos Aires verließ am Mittwoch mit ihrer älteren Schwester das Haus, betrat jedoch nicht die Escuela Secundaria N° 16 Manuel Belgrano. Ihre Mutter bemerkte dies mittags, als sie sie abholen wollte. Die Polizei fand sie in General Las Heras, nahe dem Ende der Sarmiento-Bahnlinie, an einem Baum erhängt auf.
Der vorläufige Autopsiebericht, der am Freitag um 9 Uhr erstellt wurde, bestätigte mechanische Erstickung durch Erhängen und schloss eine Fremdeinwirkung aus. Der Tod trat 24 bis 36 Stunden zuvor ein, zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen. Überwachungskameras zeigen sie alleine gehend, ohne Anzeichen von Begleitung.
Zwei Staatsanwaltschaften ermitteln: die UFI N°8 von Morón unter der Leitung von Nicolás Filippini wegen des Vermisstenfalls und die UFI N°3 von Mercedes unter der Leitung von Juan Antonio Reppeto zur Todesursache. Neun Abschiedsbriefe, ein Video, das Depressionen zeigt, und ein zu Hause gefundenes Ersatztelefon werden derzeit analysiert; sie hatte Kontakte über ausländische Online-Gaming-Chats.
Die Pfadfindergruppe Zona 11 erklärte: «Mit tiefer Trauer begleiten wir Maitenas Familie und Freunde bei ihrem Aufbruch in das Ewige Lager. Ihr Licht und ihr Lachen werden in den Herzen derer weiterleben, die den Weg mit ihr geteilt haben». Der Verein Ferrocarril Oeste de Merlo, in dem sie Eiskunstlauf betrieb, sagte: «Wir begleiten ihre Familie in diesem großen Schmerz». Klassenkameraden ließen an der Schule Luftballons mit der Aufschrift «Flieg hoch» steigen.