Ägypten hat für das Geschäftsjahr 2025/26 28 Milliarden EGP für die Exportförderung eingeplant. Dies entspricht einem Anstieg von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ankündigung erfolgte durch Finanzminister Ahmed Kouchouk während einer gemeinsamen Ausschusssitzung.
Finanzminister Ahmed Kouchouk machte diese Aussage bei der ersten Sitzung des gemeinsamen Ausschusses zwischen dem Finanzministerium und der ägyptischen Exporteurvereinigung Expolink. Er erklärte, dass diese Zuweisung Teil der Bemühungen sei, die Produktion, die Exporte und die Investitionen des Privatsektors zu fördern.
Kouchouk betonte, dass der Staatshaushalt die Prioritäten widerspiegele, das Wirtschaftswachstum voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Er fügte hinzu, dass die Regierung ressortübergreifend koordiniere, um ein attraktiveres Geschäftsumfeld zu schaffen.
Rasha Abdel Aal, Leiterin der ägyptischen Steuerbehörde, stellte neue steuerliche Erleichterungsmaßnahmen vor. Dazu gehören die Verlängerung des Gesetzes zur Beilegung von Steuerstreitigkeiten bis Dezember sowie die Verlängerung der Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Maschinen von zwei auf vier Jahre.
Nevine Mansour, Beraterin des Finanzministers, sagte, die Regierung habe in den letzten sechs Jahren 70 Milliarden EGP an Exporteure gezahlt. Ziel sei es, alle ausstehenden Exportsubventionsrückstände innerhalb der nächsten zwei Jahre abzubauen.