Ägypten und Albanien rufen erstmals seit 1993 gemeinsamen Wirtschaftsausschuss zusammen

Die ägyptische Ministerin für Planung, Wirtschaftsentwicklung und internationale Kooperation Rania Al-Mashat traf am Sonntag in Tirana ein, um den ägyptisch-albanischen Gemeinsamen Ausschuss für wirtschaftliche, wissenschaftliche und technische Kooperation zu leiten, der erstmals seit 1993 zusammentritt. Der Ausschuss soll Kooperationsmöglichkeiten ausloten und bilaterale Beziehungen stärken, um breitere Perspektiven für Partnerschaften im Handel, in wirtschaftlicher Zusammenarbeit und gemeinsamen Investitionen zu eröffnen. Die Sitzung umfasst ein gemeinsames Geschäftsforum mit Privatsektor-Teilnehmern zur Diskussion von Investitionsmöglichkeiten.

Die ägyptische Ministerin Rania Al-Mashat leitete den gemeinsamen Ausschuss in Tirana und erklärte, dass das Treffen das Engagement beider Nationen widerspiegelt, die Beziehungen nach hochrangigen Besuchen zu festigen, darunter der Ägyptenbesuch des ehemaligen albanischen Präsidenten Ilir Meta im Februar 2019 und der Kairo-Besuch des Premierministers Edi Rama im Oktober 2021.

In den letzten zwei Tagen leitete Al-Mashat vorbereitende Expertenmeetings mit Vertretern der Ministerien für Investitionen und Außenhandel, Strom und erneuerbare Energien, Hochschulbildung und wissenschaftliche Forschung, Landwirtschaft, Zivilluftfahrt, Arbeit, Versorgung und öffentlichen Wirtschaftssektor. Zu den Teilnehmern gehörten auch Vertreter der General Authority for Investment and Free Zones (GAFI), der Suez Canal Economic Zone Authority, der Arab Organisation for Industrialisation sowie großer Unternehmen in den Bereichen Infrastruktur, Immobilienentwicklung und Tourismus.

Das Ministerium für Planung, Wirtschaftsentwicklung und internationale Kooperation beaufsichtigt derzeit 54 gemeinsame Ausschüsse zwischen Ägypten und anderen Ländern, darunter 30 mit europäischen Nationen. Die Zusammenkunft soll Partnerschaften in Bereichen gemeinsamen Interesses fördern und die wirtschaftlichen Bindungen zwischen den beiden Ländern stärken.

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