Ägypten und Kanada vertiefen Gesundheitskooperation mit Schwerpunkt digitale Gesundheit und Onkologie

Ahmed Elsobky, Vorsitzender der ägyptischen Gesundheitsbehörde, traf sich mit Ulric Shannon, dem kanadischen Botschafter in Ägypten, um die bilaterale Kooperation in mehreren Gesundheitsbereichen auszuweiten. Das Treffen ist Teil der Bemühungen, internationale Partnerschaften zu stärken und globale Expertise für Ägyptens laufendes Gesundheitsreformprogramm zu nutzen. Elsobky betonte das Engagement der Behörde, fortschrittliche kanadische medizinische und digitale Technologien in der zweiten Phase des Universal Health Insurance Systems zu übernehmen.

Im Treffen hob Elsobky die Strategie der Behörde hervor, die digitale Transformation zu beschleunigen, die betriebliche Effizienz zu steigern und die Qualität der Gesundheitsdienstleistungen an internationale Standards anzupassen. Mögliche Kooperationsbereiche umfassten kontinuierliche medizinische Ausbildung und Schulungen durch Expertenaustauschprogramme sowie Twinning-Initiativen mit spezialisierten kanadischen medizinischen Zentren, insbesondere in der Onkologie, um Krebsbehandlungsleistungen voranzutreiben und anerkannte internationale medizinische Protokolle zu übernehmen. Die Gespräche befassten sich auch mit der Ausweitung der Kooperation im Medizintourismus, um Ägyptens Rolle als regionales Zentrum für fortschrittliche Gesundheitsversorgung zu stärken, einschließlich spezialisierter Pakete für die kanadische Gemeinschaft in Universal-Health-Insurance-Gouvernoraten, besonders Touristenorten wie Luxor, Assuan und Süd-Sinai. Darüber hinaus erkundeten die Parteien die Beschleunigung der grünen Transformation im Gesundheitssektor durch umweltfreundliche Praktiken in medizinischen Einrichtungen, verbesserte Energieeffizienz und Unterstützung resilienterer Gesundheitssysteme. Beide Seiten einigten sich auf die Durchführung einer spezialisierten Werkstatt unter der Schirmherrschaft der kanadischen Botschaft mit Vertretern der Gesundheitsbehörde, kanadischen Pendants und kanadischen Unternehmen in Ägypten. Die Werkstatt soll Public-Private-Partnership-Modelle fördern und auf Kanadas Erfahrung in Gesundheitsinvestitionen, Technologietransfer und Wissensaustausch zurückgreifen. Elsobky merkte an, dass die zweite Phase des Universal Health Insurance Systems 65 Krankenhäuser und 450 Primärgesundheitseinheiten abdecken wird, und betonte die Notwendigkeit internationaler Expertiseübertragung für hochwertige Dienstleistungen, wobei er das kanadische Modell als erfolgreiches Beispiel für Public-Private-Integration nannte. Botschafter Shannon bekräftigte, dass die Vertiefung der Beziehungen zu Ägypten eine Priorität für Kanada sei, und äußerte Interesse an einer Erweiterung der Gesundheitskooperation inmitten der Chancen durch das Universal Health Insurance System. Er fügte hinzu, dass kanadische Unternehmen in Ägypten über fortschrittliche Expertise in der Verwaltung digitaler Patientenakten, Telemedizin und KI-gestützter Diagnostik verfügen, die Effizienz steigern, Diagnosegenauigkeit verbessern und den Dienstleistungs-Zugang, besonders in abgelegenen Gebieten, erweitern könnten.

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