Ägyptens Gesundheitsminister Khaled Abdel Ghaffar und Hochschulminister Abdelaziz Konsowa führten Gespräche über die Integration von Universitätskrankenhäusern in das System der universellen Krankenversicherung, hieß es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums. Dieser Schritt soll die institutionelle Zusammenarbeit zwischen den Sektoren Gesundheit und Hochschulbildung stärken und Universitätskrankenhäuser als zentrale Partner bei der Erbringung von Leistungen im Rahmen des landesweiten Reformprogramms für das Gesundheitswesen in Ägypten positionieren.
Das ägyptische Gesundheitsministerium teilte mit, dass das Treffen zwischen den Ministern Khaled Abdel Ghaffar und Abdelaziz Konsowa einen strategischen Schritt darstellt, um die Effizienz und Nachhaltigkeit des Gesundheitssystems zu steigern. Abdel Ghaffar bezeichnete die Koordination zwischen den beiden Ministerien als Schlüssel, um medizinische Infrastruktur gemeinsam mit akademischem Fachwissen einzusetzen, die Ressourcennutzung zu optimieren und die Gesundheitsversorgung zu erweitern. Die Gespräche beleuchteten die Ergebnisse der ersten Phase der Einführung der universellen Krankenversicherung in den Gouvernoraten Port Said, Luxor, Ismailia, Suez, South Sinai und Aswan. Zudem wurden betriebliche Anforderungen, verfügbare Ressourcen, Finanzierungsmechanismen und administrative Integration besprochen, um einheitliche Qualitätsstandards in allen teilnehmenden Einrichtungen sicherzustellen. Konsowa erklärte, dass Universitätskrankenhäuser einen Eckpfeiler des ägyptischen Gesundheitssystems bilden. Die nächste Phase werde sich auf die Ausweitung ihrer Rolle bei der Leistungserbringung und die Verbesserung der Betriebsleistung konzentrieren. Er ergänzte, dass eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Universitätskrankenhäusern und Einrichtungen des Gesundheitsministeriums das akademische Know-how maximieren, die medizinische Ausbildung verbessern und klinische Praktiken an internationalen Standards ausrichten würde. Am Treffen nahmen hochrangige Vertreter beider Ministerien, Universitätspräsidenten und Repräsentanten des Gesundheitssystems teil, hieß es in der Mitteilung.