Ägypten veröffentlichte am Dienstag eine Erklärung, in der die Drohungen der jemenitischen Huthi-Rebellen, eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien zu verhängen, verurteilt werden. Der Schritt wurde als unverantwortliche Eskalation bezeichnet, die die regionale Stabilität untergräbt und gegen das Völkerrecht verstößt.
Ägypten gab am Dienstag eine Erklärung ab, in der die Drohungen der jemenitischen Huthi-Rebellen, eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien zu verhängen, scharf verurteilt werden. Das ägyptische Außenministerium warnte, dass diese Drohungen die Sicherheit der Schifffahrt, den internationalen Handel und lebenswichtige Wasserstraßen gefährden. Es bezeichnete den Schritt als einen eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht, das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen sowie einschlägige Resolutionen des UN-Sicherheitsrates. Die Verurteilung folgt auf eine Ankündigung der Huthi-Rebellen am Montag, in der sie ein See-Embargo gegen Saudi-Arabien erklärten. Die Huthis gaben an, die Blockade gegen den saudischen Feind als Reaktion auf eine ihrer Ansicht nach ungerechte Belagerung des Jemen nach dem Prinzip Auge um Auge mit sofortiger Wirkung umzusetzen. Die von Saudi-Arabien geführte Koalition schwor, entschlossen auf die Bedrohung ihrer Handelsschiffe zu reagieren. Sie bezeichnete solche Drohungen als Akte der Piraterie und erklärte, mit der Umsetzung von Schutzmaßnahmen für ihre Schiffe bei der Passage durch die Bab-el-Mandeb-Straße begonnen zu haben. In seiner Erklärung betonte Ägypten seine volle Solidarität mit Saudi-Arabien und allen Ländern des Golf-Kooperationsrates. Es drückte seine Unterstützung für alle Maßnahmen zur Wahrung ihrer Sicherheit aus und betonte die Bedeutung, politischen und diplomatischen Lösungen zur Entschärfung der Spannungen Vorrang einzuräumen.