Außenminister aus 16 arabischen und muslimischen Ländern haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie die Eröffnung einer sogenannten Botschaft Somalilands in Jerusalem als illegal und inakzeptabel verurteilen.
Die Minister bezeichneten den Schritt als eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht und die einschlägigen Resolutionen der Vereinten Nationen. Sie erklärten, dass dies den rechtlichen und historischen Status der Stadt untergrabe.
In der Erklärung wurde bekräftigt, dass Ostjerusalem seit 1967 besetztes palästinensisches Gebiet sei. Jeder Versuch, dessen Status zu verändern, sei null und nichtig, fügten die Minister hinzu.
Die Unterzeichner äußerten zudem ihre Unterstützung für die Einheit und Souveränität Somalias. Sie lehnten Maßnahmen ab, die den nationalen Zusammenhalt Somalias gefährden könnten.
Zu den beteiligten Ländern gehörten Ägypten, Saudi-Arabien, Katar, Jordanien, die Türkei, Pakistan, Indonesien, Dschibuti, Somalia, Palästina, Oman, Sudan, Jemen, Libanon und Mauretanien.