Somalias stellvertretender Premierminister weist Vorwürfe nach Abschiebung aus Kenia zurück

Der stellvertretende Premierminister Somalias, Jibril Haji Abdirashid, hat Behauptungen zurückgewiesen, er habe während seiner jüngsten Reise nach Kenia eine Sicherheitsbedrohung dargestellt. In einer am 28. Juni veröffentlichten Erklärung wies er die Anschuldigungen als falsch und haltlos zurück.

Der stellvertretende Premierminister traf am 24. Juni mit einem gültigen somalischen Diplomatenpass und Visum am Jomo Kenyatta International Airport ein. Einwanderungsbeamte hielten ihn aufgrund des Verdachts auf einen betrügerisch erlangten kenianischen Pass auf. Er weigerte sich, das Dokument auszuhändigen, und wurde in einen Rückflug nach Mogadischu gesetzt.

In seiner Erklärung sagte Haji, er sei sich der Anschuldigungen in den sozialen Medien bezüglich seiner Reise bewusst. Er wies diese vollständig zurück und fügte hinzu, dass er sich an keinerlei Aktivitäten beteiligt habe, die darauf abzielten, Kenias Sicherheit oder Souveränität zu untergraben.

Haji bezeichnete Kenia als einen der engsten Partner Somalias. Er hob Nairobis Unterstützung durch die Aufnahme von Flüchtlingen und die Förderung der regionalen Sicherheit hervor und bekräftigte gleichzeitig sein Engagement für stärkere bilaterale Beziehungen in den Bereichen Handel, Sicherheit und Infrastruktur.

Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund volatiler Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Die kenianisch-somalische Grenze ist seit 2011 aufgrund von Terroraktivitäten der Al-Shabaab geschlossen.

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