Der stellvertretende Präsident Paul Mashatile erklärte vor dem Parlament, dass die Regierung keine Lynchjustiz bei Protesten gegen undokumentierte Ausländer dulden werde. Er forderte die Sicherheitskräfte dazu auf, entschieden gegen Straftaten vorzugehen und dabei weiterhin die Interessen der Südafrikaner zu priorisieren.
Mashatile äußerte sich dazu am 21. Mai 2026 während der Beantwortung mündlicher Anfragen in der Nationalversammlung. Er verurteilte jede Form von Lynchjustiz und betonte, dass Südafrika ein geordnetes Land sei, in dem das Gesetz regiere. Der stellvertretende Präsident ging auch auf Rechenschaftsfragen zur ehemaligen Ministerin für soziale Entwicklung, Sisisi Tolashe, ein. Er stellte fest, dass sie sich nach Vorwürfen, Luxusfahrzeuge, die der ANC Women's League gespendet worden waren, nicht deklariert zu haben, vor den zuständigen Ethikgremien und dem Präsidenten verantworten musste. Mashatile wies Behauptungen zurück, er habe Einfluss auf eine Lotterieausschreibung in Milliardenhöhe genommen. Er erklärte, die Angelegenheit sei bereits vom Minister für Handel, Industrie und Wettbewerb, Parks Tau, geprüft worden und bedürfe keiner weiteren Untersuchung.