Das ägyptische Außenministerium arbeitet mit Behörden in Somalia und im Jemen zusammen, um die Freilassung der ägyptischen Seeleute zu erwirken, die sich an Bord des vor der somalischen Küste entführten Schiffes MT Eureka befinden.
Außenminister Badr Abdelatty hat eine tägliche Überwachung des Vorfalls angeordnet. Er wies die ägyptische Botschaft in Mogadischu an, ständigen Kontakt auf hoher Ebene mit allen zuständigen somalischen Behörden zu halten.
Die diplomatischen Bemühungen konzentrieren sich darauf, die Freilassung der Besatzung zu beschleunigen und sicherzustellen, dass die ägyptischen Seeleute während ihres Aufenthalts an Bord menschenwürdige Lebensbedingungen vorfinden. Die Botschaft hat zudem eine Kommunikationslinie zwischen den Seeleuten und ihren Familien eingerichtet.
Parallel dazu wurde die ägyptische Botschaft in Riad, die bei der jemenitischen Regierung akkreditiert ist, angewiesen, mit den offiziellen jemenitischen Behörden und dem Schiffseigner in Kontakt zu treten. Abdelatty hat darüber hinaus den konsularischen Bereich des Ministeriums angewiesen, regelmäßige Treffen mit den Familien der Seeleute abzuhalten.