Ägypten setzt sich bei der WHO-Versammlung für sechs globale Gesundheitsresolutionen ein

Ägypten spielte bei der 79. Weltgesundheitsversammlung in Genf eine führende Rolle, bei der sechs von dem Land initiierte internationale Gesundheitsresolutionen verabschiedet wurden.

Gesundheitsminister Khaled Abdel Ghaffar erklärte, dass sich die Resolutionen mit personalisierter Medizin, stoffwechselbedingter Fettlebererkrankung, Schlaganfällen, Teleradiologie, Pharmakovigilanz sowie Strahlung und Gesundheit befassen. Ziel ist es, die Gesundheitssysteme zu stärken und die globale Gesundheitsagenda im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung und einer allgemeinen Gesundheitsversorgung voranzubringen. Die Resolution zur personalisierten Medizin fordert eine Anpassung der Gesundheitsversorgung an die genetischen und biologischen Profile der Patienten. Eine weitere Resolution nahm die stoffwechselbedingte Fettlebererkrankung in die globale Agenda für nichtübertragbare Krankheiten auf. Die Mitgliedstaaten einigten sich darauf, die Prävention, Behandlung und Rehabilitation von Schlaganfällen zu verbessern. Die Resolution zur Teleradiologie fördert den Zugang zu digitalen Diagnosediensten und künstlicher Intelligenz. Abdel Ghaffar betonte, dass Ägypten sich weiterhin auf internationalen Foren für die Prioritäten der Entwicklungsländer einsetzt.

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