Der ägyptische Premierminister Mostafa Madbouly eröffnete am Montag die fünfte Ausgabe der Africa Health Exhibition and Conference. Die viertägige Veranstaltung findet vom 15. bis 18. Juni in Kairo statt. Der Generaldirektor des Africa CDC, Jean Kaseya, hob bei der Eröffnung die Ebola-Epidemie als eine große Bedrohung hervor.
Madbouly eröffnete die Konferenz im Namen von Präsident Abdel Fattah Al-Sisi. Vor der Zeremonie traf er den serbischen Premierminister Djuro Macut. Die Veranstaltung trägt den Titel „Gesundheitssouveränität in Afrika: Führung, Resilienz und Selbstständigkeit“.
Kaseya bezeichnete den Ebola-Ausbruch als den am weitesten verbreiteten und gefährlichsten auf dem Kontinent. Er forderte eine einheitliche medizinische Beschaffung sowie die lokale Produktion von Medikamenten. Er dankte Ägypten für die Entsendung medizinischer Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete.
Der ägyptische Minister für Gesundheit und Bevölkerung, Khaled Abdel Ghaffar, erklärte, dass das Treffen die afrikanische Gesundheitssouveränität stärke. Der Vorsitzende der ägyptischen Arzneimittelbehörde, Ali El-Ghamrawy, präsentierte eine Roadmap bis 2030, die sich auf die lokale Herstellung und den Export konzentriert. Die Messe umfasst mehr als 400 Unternehmen und erwartet über 45.000 Besucher.