Premierminister Mostafa Madbouly hat Pläne zur Erweiterung von Tierheimen in Ägyptens Gouvernoraten genehmigt und den Bau fern von Wohngebieten betont, um öffentliche Sicherheit und Tierschutz auszugleichen. 2025 impfte Ägypten 121.000 Streunhunde und sterilisierten 8.311 weitere im Rahmen einer nationalen Strategie zur Bewältigung von Streunerpopulationen. Die Initiative umfasst Personalausbau und Koordination mit Nichtregierungsorganisationen.
Dienstag genehmigte Premierminister Mostafa Madbouly die Erweiterung von Tierheimprogrammen in Ägyptens Gouvernoraten und wies die Provinzgouverneure an, notwendiges Land bereitzustellen. Hamed Moussa El-Aknas, Leiter der General Organisation for Veterinary Services, erklärte, dass die Heime fern von Wohngebieten gebaut werden, wobei Land bereits im Kairo, Gizeh, Qalyubia und Alexandria designiert ist und Arbeiten voranschreiten, um Spezifikationen zu erfüllen. Madbouly äußerte sich in der Sitzung: „Die Maßnahmen zielen darauf ab, das Vorhandensein von Streun- und herrenlosen Hunden auf öffentlichen Straßen durch Koordination zwischen verschiedenen staatlichen Behörden anzugehen, um ein Gleichgewicht zwischen öffentlicher Sicherheit und Tierschutz zu erreichen.“ Ein Prototypfahrzeug für den Nottransport von Tieren wurde entwickelt, das Tierschutzstandards einbezieht, um sicheren Transport zu gewährleisten. Die General Organisation for Veterinary Services verstärkt ihre qualifizierte Belegschaft, um Impf- und Sterilisationsmaßnahmen landesweit zu unterstützen. Ayman Abdel Mawgoud, ständiger Sekretär des Ministeriums für Soziale Solidarität, betonte, dass die Regierung mit Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeitet, um Sterilisationen bereitzustellen und bei der Verwaltung und Pflege von Hunden in den neuen Heimen zu helfen. An der Sitzung nahmen Manal Awad, Ministerin für Lokalentwicklung und kommissarische Umweltministerin, sowie Ala’a El-Din Farouk, Minister für Landwirtschaft und Landgewinnung, neben El-Aknas und Abdel Mawgoud teil.