Ahmed Rostom, ägyptischer Minister für Planung und wirtschaftliche Entwicklung, führte Gespräche mit einer Delegation der Weltbank unter der Leitung von Stéphane Guimbert, dem Regionaldirektor der Bank für Ägypten, Jemen und Dschibuti. Im Mittelpunkt standen der Ausbau der Zusammenarbeit und die Fortschrittsbewertung des Berichts zur öffentlichen Finanzkontrolle (Public Finance Review). Rostom bekräftigte das Engagement der Regierung, diesen Bericht zur Unterstützung wirtschaftlicher Reformen im Einklang mit der Egypt Vision 2030 zu nutzen.
Das ägyptische Ministerium für Planung und wirtschaftliche Entwicklung empfing ein Treffen zwischen Minister Ahmed Rostom und einer Weltbank-Delegation unter der Leitung von Stéphane Guimbert, dem Regionaldirektor der Bank für Ägypten, Jemen und Dschibuti. An dem Gespräch nahmen hochrangige Ministeriumsvertreter sowie Abgesandte der Ministerien für Finanzen, auswärtige Angelegenheiten, internationale Zusammenarbeit und ägyptische Expatriates teil.
Die Gespräche konzentrierten sich auf die Vertiefung der langjährigen strategischen Partnerschaft zwischen Ägypten und der Weltbankgruppe, einschließlich einer Überprüfung des Fortschritts beim Bericht zur öffentlichen Finanzkontrolle (PFR), der in Abstimmung mit nationalen Stellen erstellt wird.
Rostom bezeichnete die Beziehung Ägyptens zur Weltbank als ein „umfassendes Modell einer Entwicklungspartnerschaft“. Er hob die Rolle des PFR als Diagnoseinstrument zur Bewertung der Effizienz von Regierungsprojekten, deren Ausrichtung auf nationale Prioritäten, der Schaffung von Arbeitsplätzen und eines nachhaltigen Wachstums hervor. Er betonte die Stärkung der Governance im gesamten Projektzyklus – von der Planung bis zur Evaluierung – sowie die Integration von Investitionsplänen in den Staatshaushalt, um Ressourcen gezielt in wirkungsvolle Initiativen zugunsten der Bürger zu lenken.
Des Weiteren wurden Maßnahmen zur Verbesserung des Investitionsmanagements erörtert, darunter innovative Finanzierungsmechanismen zur Entlastung des Haushalts, einheitliche digitale Systeme zur Projektüberwachung, eine verbesserte geografische Verteilung von Investitionen sowie erhöhte Transparenz. Beide Seiten vereinbarten, die enge Abstimmung fortzusetzen und gemeinsame technische Workshops durchzuführen, um die Effizienz öffentlicher Investitionen insbesondere in den Bereichen Infrastruktur, wirtschaftliche Stärkung und Unternehmertum zu steigern.