Ägypten fordert auf der GEF-Versammlung mehr Klimafinanzierung für Entwicklungsländer

Ägypten hat auf der achten Versammlung der Global Environment Facility in Usbekistan eine verstärkte finanzielle Unterstützung für Entwicklungsländer zur Bewältigung des Klimawandels, des Biodiversitätsverlusts und der Landdegradation gefordert.

Hoda El-Shawadfy, beigeordnete Ministerin für Ökotourismus, gab die Erklärung im Namen der Ministerin für Umwelt und lokale Entwicklung, Manal Awad, ab. In der Erklärung wurde betont, dass globale Umweltziele nicht ohne eine angemessene, vorhersehbare und gerechte Finanzierung erreicht werden können. Ägypten unterstrich die Verbindung zwischen Umweltschutzmaßnahmen und nachhaltiger Entwicklung. Das Land forderte einfachere Finanzierungsverfahren und bestand darauf, dass eine auf Zuschüssen basierende Finanzierung das zentrale Unterstützungsmodell bleiben müsse, anstatt sich auf Mischfinanzierungen zu verlassen. Ägypten begrüßte das Programm für integriertes Trockengebiets- und Dürremanagement im Rahmen des neunten Wiederauffüllungszyklus der GEF. Zudem erklärte das Land, dass jedes künftige Abkommen zur Plastikverschmutzung durch neue Ressourcen abgesichert werden müsse, anstatt bereits bestehende Mittel umzuleiten.

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