Ismael 'El Mayo' Zambada wurde am Montag, den 20. Juli, vor dem Gericht des Eastern District of New York zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Mitbegründer des Sinaloa-Kartells übernahm die Verantwortung und rief zu einem Ende der Gewalt in Mexiko auf.
Richter Brian Cogan verkündete das Urteil, nachdem Zambada vor Gericht einen Brief verlesen hatte. Darin entschuldigte sich der 76-jährige Drogenhändler bei den Opfern, übernahm die volle Verantwortung für seine Taten und erklärte: 'Niemand gewinnt in einem Krieg wie diesem'. Zudem appellierte er an jüngere Generationen, einen anderen Weg als den der Kriminalität zu wählen.
Zambada bekannte sich im August 2025 in 17 Anklagepunkten, darunter Drogenhandel, Geldwäsche und organisiertes Verbrechen, schuldig. Das Urteil beinhaltet zudem die Zahlung von 15 Milliarden Dollar. Sein Anwalt, Frank Perez, stellte klar, dass keine Kooperationsvereinbarung mit den US-Behörden existiert, um mexikanische Beamte zu belasten.
Zambada wurde am 25. Juli 2024 auf einem Flughafen nahe El Paso, Texas, nach einer Operation unter Beteiligung von Joaquín Guzmán López festgenommen. Staatsanwalt Joseph Nocella bekräftigte, dass die Vereinigten Staaten Entführungen nicht gutheißen und für eine solche Handlung keine Vorzugsbehandlung gewähren werden.