Die US-Staatsanwaltschaft hat Richter Brian Cogan bei einer für den 20. Juli angesetzten Anhörung dazu aufgefordert, Ismael 'El Mayo' Zambada zu lebenslanger Haft und einer Zahlung von 15 Milliarden Dollar zu verurteilen.
In einem am 13. Juli eingereichten Schriftsatz bezeichnete die US-Staatsanwaltschaft Zambada als einen der weltweit produktivsten Drogenhändler. Das Dokument führt aus, dass er den Import von Kokain und Fentanyl in die Vereinigten Staaten überwachte sowie Folterungen und Morde anordnete.
Die Anklage strebt zudem die Einziehung von Vermögenswerten im Wert von 15 Milliarden Dollar an. Dabei wurde angemerkt, dass das Sinaloa-Kartell Millionen an Bestechungsgeldern an mexikanische Beamte auf allen Ebenen zahlte.
Zambadas Festnahme erfolgte im Juli 2024. Mexiko fordert weiterhin Einzelheiten zu dem Einsatz von den Vereinigten Staaten und hat bekräftigt, dass jede verdeckte Teilnahme ohne vorherige Ankündigung eine Verletzung der Souveränität darstellen würde.