Präsidentin Claudia Sheinbaum forderte Aufklärung über die mögliche Rolle des FBI bei der Festnahme von Ismael „El Mayo“ Zambada im Jahr 2024. In ihrer Pressekonferenz am 7. Juli 2026 wies sie auf Widersprüche in den US-Darstellungen hin und forderte die FGR sowie das SRE dazu auf, zu untersuchen, ob der ehemalige Botschafter Ken Salazar die mexikanische Regierung belogen hat.
Während der „mañanera“ am 7. Juli 2026 erinnerte Sheinbaum daran, dass der damalige Botschafter Ken Salazar im August 2024 jegliche Beteiligung von US-Behörden bestritten hatte. Eine kürzlich eröffnete Museumsausstellung des Flugzeugs, das vom FBI als Teil seiner Operation aufgeführt wurde, warf die Frage auf, wer gelogen habe.
Innenministerin Rosa Icela Rodríguez warnte davor, dass der Einsatz, sollte er ohne vorherige Ankündigung bestätigt werden, gegen die Verfassung, das Nationale Sicherheitsgesetz und internationale Verträge verstoßen hätte. Sheinbaum stellte klar, dass das Ziel nicht darin bestehe, die bilaterale Zusammenarbeit zu beenden, sondern die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Der Abgeordnete Ricardo Monreal unterstützte die Präsidentin und Rodríguez. Er forderte Mexiko dazu auf, eine diplomatische Note an die Vereinigten Staaten zu senden und die FGR anzuweisen, eine Untersuchung einzuleiten, um jegliche Verletzung der Souveränität zu sanktionieren.
Die mexikanische Regierung bekräftigte, dass sie weiterhin formelle Informationen vom FBI über den Transfer von Zambada am 25. Juli 2024 anfordere, bisher jedoch ohne Antwort aus Washington.