Sheinbaum weist Gerüchte um Palenque-Reise im Zusammenhang mit Sinaloa-Skandal als 'misogyn' zurück

Im Nachgang zu ihrer jüngsten Reise nach Palenque inmitten des Skandals um den Gouverneur von Sinaloa, Rubén Rocha Moya, dementierte Präsidentin Claudia Sheinbaum ein Treffen mit dem ehemaligen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador zwecks politischer Beratung und bezeichnete Spekulationen darüber als misogyn. Sie erläuterte die bereits geplanten Einweihungen, darunter die Nichupté-Brücke.

Während ihrer morgendlichen Pressekonferenz am 4. Mai 2026 nahm Präsidentin Claudia Sheinbaum zu den anhaltenden Gerüchten um ihre Reise nach Palenque, Chiapas, am 1. Mai Stellung – wo AMLO in 'La Chingada' lebt. Es wurde spekuliert, sie habe sich mit dem ehemaligen Präsidenten getroffen, um Rat zu den US-Vorwürfen gegen den Gouverneur von Sinaloa, Rubén Rocha Moya, einzuholen, der am 1. Mai beurlaubt wurde.

"Die Reise war bereits geplant. Selbst wenn ich ihn getroffen hätte, wäre daran nichts falsch", sagte sie und tat Behauptungen, sie habe 'Anweisungen für die nationale Politik' erhalten, lachend ab. Sheinbaum hob die Anwesenheit von Wirtschaftsministerin Raquel Buenrostro hervor und bezeichnete die Darstellung als misogyn: "Als ob die Präsidentin keine Entscheidungen über die Zukunft des Landes treffen könnte."

Die offizielle Agenda der Reise umfasste die Einweihung der zweitlängsten Fahrzeugbrücke Lateinamerikas, der Nichupté in Cancún (die über vier Jahre gebaut wurde), gemeinsam mit der Gouverneurin von Quintana Roo, Mara Lezama, und der Bürgermeisterin von Benito Juárez, Ana Paty Peralta. Zudem beaufsichtigte sie die Verbindung zwischen den Zügen Interoceánico und Maya sowie den Ökotourismuspark 'La Ceiba'. Sheinbaum übernachtete in einem Tren-Maya-Hotel, um mit Buenrostro zu essen und ausstehende Angelegenheiten zu klären.

Dies geschieht nach anfänglichen Dementis während der Ankündigungen der Reise und inmitten politischer Auswirkungen, darunter Forderungen der PAN zur Auflösung der Befugnisse in Sinaloa und Forderungen der PRI gegen Morena.

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