Isai „N“, ein Neffe von Joaquín „El Chapo“ Guzmán, wurde am Dienstag in Nogales, Sonora, von mexikanischen Behörden im Rahmen eines von den Vereinigten Staaten beantragten Auslieferungsersuchens festgenommen.
Der Minister für Sicherheit und Bürgerschutz, Omar García Harfuch, erklärte, die Festnahme sei das Ergebnis militärischer Geheimdienstarbeit des Sekretariats für Nationale Verteidigung in Zusammenarbeit mit der Generalstaatsanwaltschaft, der Kriminalpolizei und der Nationalgarde gewesen.
Isai „N“ gilt als logistischer Betreiber für eine Fraktion des Sinaloa-Kartells, die mit „Los Chapitos“ in Verbindung steht. Ihm wird vorgeworfen, die Produktion und den Vertrieb synthetischer Drogen in die Vereinigten Staaten und nach Costa Rica koordiniert zu haben, einschließlich des Transports von 10.000 Fentanyl-Pillen.
Dem Festgenommenen werden organisiertes Verbrechen und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen. Während des Einsatzes im Viertel Casa Blanca in Nogales wurden Langwaffen und Munition sichergestellt.
García Harfuch betonte, dass diese Aktion Teil jüngster Operationen gegen kriminelle Strukturen sei und die Koordination des mexikanischen Staates zur Schwächung krimineller Gruppen widerspiegle.