Emma Raducanu zog in ihre erste WTA-Tour-Finale seit dem Triumph beim US Open 2021 ein, besiegte Oleksandra Oliynykova 7:5, 3:6, 6:3 in einem spannungsgeladenen Halbfinale beim Transylvania Open. Die Britin Nr. 1 überwand einen Einbruch während des Matches und körperliche Probleme, um den Sieg zu sichern und ein Duell mit Sorana Cirstea anzusetzen.
Emma Raducanus Lauf beim Transylvania Open ist eine Geschichte des Comebacks, und ihr Halbfinalduell gegen Oleksandra Oliynykova verkörperte den Biss, der nötig ist, um ins Finale zurückzukehren. Die 23-Jährige, als Nummer 1 in Cluj-Napoca gesetzt, traf auf eine zähe Gegnerin in der 25-jährigen Ukrainerin, die erst ihr zweites WTA-Hauptfeld spielte und bereits Überraschungen geliefert hatte, darunter einen Sieg über die Viergesetzte Wang Xinyu. Raducanu startete stark, brach Oliynykova zum 5:4-Führungssatz, benötigte aber bei 6:5 medizinische Behandlung an der rechten Schulter. Sie fasste sich und schloss den Satz nach 73 Minuten mit 7:5 ab. Oliynykova, bekannt für ihre Defensivstärke und 21 von 22 Breakbällen zuvor gerettet, konterte im zweiten Satz heftig, brach zweimal und glich mit 6:3 aus. Im决 Satz führte Raducanu nach frühem Break 1:2 zurück, brach aber zweimal hintereinander und führte 5:2. Beim Matchservis hielt sie drei Matchbälle nicht, Oliynykova kam auf 5:4 zurück. Raducanu hielt im letzten Game stand, nutzte Dropshots für den 6:3-Sieg nach 2 Stunden und 48 Minuten. Oliynykova erhielt Standing Ovations für ihren Kampfgeist. Dies ist Raducanus zweites WTA-Finale, das erste seit Flushing Meadows vor vier Jahren und fünf Monaten. Sie verlor diese Woche nur einen Satz, zeigt mehr Aggression nach Trennung von Trainer Francisco Roig. Im Finale trifft sie auf Heimfavoritin Sorana Cirstea, die Daria Snigur 6:0, 6:3 besiegte. Raducanu führt Head-to-Head 1:0 aus Wimbledon 2021. Ein Sieg katapultierte sie in die Top 25. Katie Boulter erreichte derweil das Ostrava-Open-Finale mit 6:1, 6:3 gegen Katie Volynets – erstmals zwei Britinnen in WTA-Finals am selben Tag.