Emma Raducanu hat sich mit einem starken 6:0, 6:4-Sieg über Greet Minnen für die zweite Runde des WTA Transylvania Open qualifiziert. Als Nächstes trifft sie auf die Weltranglistenerste 97 Kaja Juvan, die Elena Ruxandra Bertea im Auftaktmatch 6:3, 6:4 besiegt hat. Das Match ist für den 4. Februar 2026 in Cluj-Napoca, Rumänien, geplant.
Emma Raducanu, Weltranglistendritte 30, startete ihre Transylvania-Open-Kampagne überzeugend am Montag und besiegte Greet Minnen im ersten Durchgang mit 6:0, 6:4. Dieser Sieg markiert Raducanus Rückkehr zur Form nach dem Zweitrundenaus bei den Australian Open und ihrer kürzlichen Trennung vom Trainer Francisco Roig. Die 23-jährige Britin, ehemalige US-Open-Siegerin, trifft nun auf die Slowenin Kaja Juvan in der Runde der 16 auf Hallen-Hartplatz in der BTarena. Kaja Juvan, aktuell auf Platz 97 der WTA-Weltrangliste, erreichte im Juni 2022 mit Platz 58 ihre Karrierebestnote nach dem Einzug in ihr einziges WTA-Finale in Straßburg, wo sie gegen Angelique Kerber verlor. Die 25-Jährige hat Potenzial in Grand Slams gezeigt, darunter Achtelfinals bei den Australian Open 2021, Wimbledon 2021 und 2022 sowie US Open 2023. Als Juniorin gewann Juvan Gold im Einzel und Doppel der Mädchen – an der Seite von Iga Swiatek – bei den Jugend-Olympischen Spielen 2018. Juvans Karriere war von Rückschlägen geprägt, einschließlich einer zweimonatigen Pause 2023 nach dem Tod ihres Vaters Robert an Krebs Ende 2022 sowie dem Ausfall der meisten Turniere 2024 wegen einer funktionellen neurologischen Störung, wodurch sie auf Platz 599 abrutschte. 2025 baute sie sich stetig auf, wurde Zweite hinter Naomi Osaka beim WTA 125 in Saint-Malo, gewann Titel in Ljubljana und Samsun sowie die ITF Internazionali di Brescia. 2026 scheiterte sie früh in Hobart und an Elena Rybakina in Runde eins der Australian Open, startete aber stark in Cluj mit dem 6:3, 6:4-Sieg über die lokale Wildcard Bertea. Erstes Aufeinandertreffen zwischen Raducanu und Juvan: Die Siegerin wartet entweder die Qualifikantin Maja Chwalinska oder die Setznummer sieben Olga Danilovic in den Viertelfinals. Die Wettquoten sehen Raducanu bei -315 als Favoritin, Prognosen tippen auf einen Zweisatzerfolg dank ihres Baseline-Spiels, das zum Match passt.