Die Bewohner des ländlichen Bezirks 105 der eThekwini Metro Municipality haben seit 2020 keinen zuverlässigen Zugang zu städtischem Wasser und sind stattdessen auf Bäche und zugekaufte Vorräte angewiesen. Die Stadtverwaltung führt die Engpässe auf veraltete Infrastruktur, Vandalismus und steigende Nachfrage zurück und stellt Modernisierungen in Aussicht.
Bewohner in Gebieten wie Mfume und Odidini berichten, dass eine Rohrleitung während Straßenbauarbeiten im März 2020 gebrochen ist und bis heute nicht repariert wurde. Auch eine beschädigte Tiefbrunnenpumpe ist seitdem außer Betrieb, was Familien dazu zwingt, Wasser aus Bächen zu schöpfen, die sie sich mit Vieh teilen müssen. Lokale Stimmen, darunter Ezekiel Nkosi und Fanele Njwara, beschreiben die täglichen Schwierigkeiten und berichten, dass Kinder nach der Schule stundenlang mit dem Holen von Wasser beschäftigt sind. Das Mitglied des Bezirksausschusses, Ntombenhle Makhanya, und der ehemalige Ratsherr Simphiwe Kweyama haben wiederholt Beschwerden eingereicht, ohne dass eine Lösung erzielt wurde. Beamte der Stadtverwaltung, darunter Mduduzi Nkosi und der Ratsherr Ayanda Ndlovu, geben an, dass die Versorgung nun intermittierend erfolgt und rationiert wird, wobei Wassertanks und neue Tiefbrunnen eingesetzt werden. Sie führen Vandalismus, Bevölkerungswachstum und die übernommene Infrastruktur als Ursachen an und weisen darauf hin, dass für die Modernisierung der Pumpstation Mfume und anderer Einrichtungen Mittel für die Geschäftsjahre 2025/26 und 2026/27 bereitgestellt wurden.