Äthiopien hat eine grundsätzliche Vereinbarung mit dem Ad-hoc-Ausschuss der Eurobond-Inhaber zur Umstrukturierung seiner 2024-Anleihen erzielt. Dieser Durchbruch folgt auf mehr als zwei Jahre der Suche nach Schuldenentlastung und mehr als ein Jahr seit dem Ausfall der Zinszahlungen. Das Finanzministerium gab das Abkommen am Freitag bekannt.
Äthiopien hat eine grundsätzliche Vereinbarung mit dem Ad-hoc-Ausschuss der Eurobond-Inhaber über die wesentlichen finanziellen Bedingungen für die Umstrukturierung seiner 2024-Anleihen erzielt. Das Abkommen konzentriert sich auf die 1 Milliarde USD 6,625-Prozent-Anleihen fällig 2024. Die Gespräche fanden zwischen dem 23. Dezember und dem 1. Januar 2026 statt, während einer eingeschränkten Periode, wie das Finanzministerium mitteilte. Das Ministerium unterhielt sich mit dem Ausschuss, der als Gruppe von Inhabern beschrieben wird, und beide Seiten – Äthiopien und der Ausschuss – zielten darauf ab, Umstrukturierungsoptionen für die Anleihen zu prüfen. Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Schritt, nachdem Äthiopien vor mehr als zwei Jahren mit der Suche nach Schuldenentlastung begonnen und vor mehr als einem Jahr auf Zinszahlungen ausgefallen ist. Das Finanzministerium kündigte dies am Freitag an und hob den Fokus des Abkommens auf die zentralen finanziellen Bedingungen hervor. Solche Umstrukturierungen sind üblich inmitten der wirtschaftlichen Herausforderungen Äthiopiens, einschließlich Konflikten und Devisenmangel, und könnten die Staatsfinanzen stabilisieren.