IWF genehmigt Auszahlung von 261 Millionen Dollar an Äthiopien

Der Exekutivrat des Internationalen Währungsfonds hat eine Auszahlung von 261 Millionen Dollar an Äthiopien genehmigt, nachdem die vierte Überprüfung seines Programms für die Erweiterte Kreditfazilität abgeschlossen wurde. Dadurch steigt die Gesamtfinanzierung im Rahmen der vierjährigen 3,4-Milliarden-Dollar-Initiative auf 2,183 Milliarden Dollar, was das Land bei seinen Zahlungsbilanz- und Fiskalbedürfnissen unterstützt. Die Entscheidung billigt Äthiopiens Fortschritte bei wirtschaftlichen Reformen zur Erreichung makroökonomischer Stabilität und Wachstum des Privatsektors gut.

Die Genehmigung des IWF unterstützt Äthiopiens Eigenständige Agenda für Wirtschaftsreformen, die makroökonomische Ungleichgewichte beheben und privatsektorgetriebenes Wachstum fördern soll. Die Überprüfung bestätigt, dass das Land alle quantitativen Ziele und die meisten indikativen Ziele des Programms erreicht hat. IWF-Stellvertretender Geschäftsführer Nigel Clarke erklärte, dass die äthiopischen Behörden „Fortschritte bei der Umsetzung ihrer Wirtschaftsreformagenda machen“, wobei die Maßnahmen „ermutigende Ergebnisse“ zeitigen. Er betonte, dass „das Aufrechterhalten des Reformmoments der Schlüssel zur vielversprechenden makroökonomischen Aussicht bleibt“.;n nWichtige Fortschritte umfassen die Stabilisierung des Devisenmarkts durch begrenzte Eingriffe der Zentralbank bei Auktionen, Exportwachstum, Steigerung der Steuereinnahmen und Inflationssenkung, die alle die wirtschaftliche Stabilität stärken. Der IWF fordert jedoch anhaltende Reformbemühungen, um nachhaltiges Wachstum und Armutsbekämpfung zu erreichen. In fiskalischen Angelegenheiten werden starke Einnahmeausfälle und Steuerreformen gelobt, ergänzt durch Aufrufe zu vorsichtigen Ausgaben, Erweiterung der Steuerbasis und schrittweiser Abschaffung von Kraftstoffsubventionen bei gleichzeitiger Sicherung sozialer Ausgaben.;n nFortschritte bei der Schuldenrestrukturierung werden hervorgehoben, wobei die kürzliche Vereinbarung im Rahmen des Common Framework mit offiziellen Gläubigern als positiver Schritt begrüßt wird. Der IWF fordert beschleunigte Verhandlungen mit privaten Gläubigern, um die Schuldennachhaltigkeit zu gewährleisten. Er rät zudem von neuen kommerziellen Krediten ab und priorisiert Entwicklungsprojekte. Die Governance-Reformen der National Bank of Ethiopia zur Stärkung der Autonomie und Eindämmung des Schattenbankings im Devisenbereich erhalten Zuspruch. Diese Auszahlung wird Äthiopiens externe Finanzierungs- und Haushaltsbedürfnisse inmitten laufender Reformen unterstützen.

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