Everton sicherte sich einen 1:0-Sieg gegen Aston Villa im Villa Park dank Thierno Barrys opportunistischem Tor. Das Ergebnis stoppte Villas Serie von 11 aufeinanderfolgenden Heimsiegen und verhinderte den Sprung auf Platz zwei in der Premier League. Aston Villa bleibt Dritter, sieben Punkte hinter Tabellenführer Arsenal, Everton steigt auf Platz zehn.
In einem ausgeglichenen Premier-League-Spiel im Villa Park am 18. Januar 2026 besiegte Everton Aston Villa mit 1:0 und versetzte den Titelambitionen der Gastgeber einen Dämpfer. Der entscheidende Moment kam in der 61. Minute, als Villa-Verteidiger Pau Torres den Ball in der Nähe seines Strafraums verlor. Dwight McNeils Folgeschuss wurde von Torhüter Emi Martínez pariert, doch Barry reagierte zuerst, lupfte den Ball über den Keeper und an Ezri Konsa auf der Linie vorbei zum Siegtor. Aston Villa unter Trainer Unai Emery dominierte den Ballbesitz, scheiterte aber am Abschluss. Morgan Rogers verpasste mehrere Chancen, darunter einen gebogenen Schuss, den Jordan Pickford in der 72. Minute über die Latte lenkte, und einen Nahschuss, der zuvor blockiert wurde. Ollie Watkins und Emiliano Buendía waren prominent dabei, doch Villas resilienter Everton-Verteidigung um James Tarkowski und Jake O’Brien widerstanden sie. Everton unter David Moyes war konterstark. Sie trafen in der 12. Sekunde die Latte durch Merlin Röhl und hatten in der 34. Minute einen Treffer wegen Abseits aberkannt, als O’Brien per Kopf aus einer Ecke traf, Harrison Armstrong abseits stand. Barry nach dem Spiel: „Ich war aufmerksam und reagierte zuerst, als Emi Martínez McNeils Schuss verpatzte.“ Er kürte James Garner zum Man of the Match und scherzte: „Vielleicht gibt er ihn mir eines Tages.“ Die Niederlage beendet Villas beeindruckende 11-Heimspiele-Siegessträhne. Arsenal vergrößert den Vorsprung auf sieben Punkte, Villas Top-2-Chancen schwinden. Everton steigt auf Platz zehn und gewinnt Schwung vor Africa Cup of Nations-Einsätzen von Spielern wie Iliman Ndiaye und Idrissa Gueye.