Gunnar Zeeck, 53, aus Västerås, ist Vater von elf Kindern, wurde aber noch nicht zum Vatertag gefeiert. Stattdessen hat er Reifen an Autos gewechselt und unterstützt eine Tochter bei einem Unihockey-Spiel. Die Feier wird voraussichtlich ein Abendessen heute Abend mit neun der Kinder sein.
Am Vatertag, dem 9. November 2025, hatte Gunnar Zeeck in Västerås einen hektischen Morgen. Der 53-jährige Vater von elf Kindern hat keine Geschenke oder Frühstück im Bett erhalten. Stattdessen stand er früh auf, um Reifen an seinem eigenen Auto und dem seines Vaters zu wechseln. «Aber ich bin noch gar nicht gefeiert worden,» sagt Gunnar Zeeck.
Seine Kinder sind 25, 24, 22, 22, 20, 20, 16, 13, 12, 8 und 6 Jahre alt, aufgeteilt in zwei Altersgruppen. Fünf von ihnen wohnen noch zu Hause, und die Schul-App auf seinem Handy piept ständig mit Benachrichtigungen. Nach dem Reifenwechsel fährt Gunnar zu einem Unihockey-Spiel, bei dem eine seiner Töchter als Schiedsrichterin fungiert. Seine Frau hilft derweil einer anderen Tochter, die gerade ausgezogen ist.
Die Feier wird auf den Abend verschoben mit einem Abendessen für neun der Kinder plus Gunnars eigenem Vater und dem leiblichen Vater seiner vier Stiefkinder. «Ich mache keinen Unterschied zwischen Stiefkindern und leiblichen Kindern. Es kommt nicht auf das Biologische an,» betont er. Das Abendessen ist eine Überraschung, aber er erwartet Karten und Geschenke wie gewohnt. «Das Beste ist die Überraschung,» sagt Gunnar. Er schätzt besonders Zeichnungen und Karten von den Kindern und hat viele solcher Dinge von früheren Vatertagen aufbewahrt.
Bezüglich des Vatertags als Tradition ist Gunnar mäßig enthusiastisch. «So lala. Er hat immer existiert, es ist keine neue Tradition. Es ist spaßig und nett, schätze ich,» antwortet er. Mit elf Kindern ist der Alltag intensiv, aber er hat sich an das Tempo gewöhnt. «Man kommt rein, und dann macht man einfach weiter.»