Vater schildert den Tod von Mia Citra Rumaisah nach 10 Stunden im verunglückten Zug bei Bekasi

Mia Citra Rumaisah ist das 16. Todesopfer des Zugunglücks am Montag am Bahnhof Bekasi Timur. Ihr Vater, Muhammad Hamid, berichtete, wie sie lebend geborgen wurde, nachdem ihr Bein 10 Stunden lang eingeklemmt war, sie jedoch nach der Operation verstarb. Ihr Leichnam wurde in Ngawi, Ost-Java, beigesetzt.

Mia Citra Rumaisah starb bei dem Zusammenstoß zwischen einem Commuter-Line-Zug und dem KA Argo Bromo Anggrek am Bahnhof Bekasi Timur am vergangenen Montag. Nach Datenstand vom Mittwochnachmittag wurde sie als das 16. Todesopfer registriert.

Muhammad Hamid, Mias Vater, schilderte den Hergang. "Meine Tochter war zufällig im Frauenwagen. Sie kam von der Arbeit und erreichte den Bahnhof Bekasi Timur gegen 19.00 oder 19.30 Uhr", sagte er am Freitag, den 1. Mai 2026.

Seine Tochter hatte anfangs keine schweren Verletzungen, aber ihr Bein war etwa 10 Stunden lang eingeklemmt, was den Blutfluss unterbrach. Ärzte empfahlen eine Operation, da ihr rechtes Bein blau angelaufen war und die Durchblutung gestört war. "(Sie ist) eigentlich nicht wegen der Operation gestorben... Nach der Operation war der Blutfluss wieder in Ordnung, sie war eigentlich wohlauf", erklärte Hamid.

Nach der Operation verbesserte sich Mias Zustand vorübergehend und Hamid konnte mit ihr sprechen. Er schrieb ihren Tod göttlicher Fügung zu. Ihr Leichnam wurde zu einem Bestattungsinstitut in Ngawi, Ost-Java, überführt und am Mittwochabend beigesetzt.

Unterdessen hat die Polda Metro Jaya die Ermittlungen zu dem Unfall auf die strafrechtliche Ebene gehoben, einschließlich Untersuchungen am Tatort, Zeugenbefragungen, Beweissicherung und der Auswertung von Videoaufzeichnungen durch die Unterabteilung Kamneg Ditreskrimum.

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