FCC warnt Late-Night- und Tagesfernsehsendungen vor Equal-Time-Regel

Die Federal Communications Commission veröffentlichte am 21. Januar 2026 eine Anleitung, wonach Late-Night- und Tages-Talkshows möglicherweise keine Ausnahmen von der Equal-Time-Regel bei politischen Interviews in Anspruch nehmen können. Dies könnte Rundfunkanstalten verpflichten, gegnerischen Kandidaten gleiche Sendezeit einzuräumen. Der Schritt zieht Kritik von der demokratischen Kommissarin Anna Gomez als Versuch der Zensur nach sich.

Am 21. Januar 2026 veröffentlichte das Medienbüro der FCC eine Erklärung, die warnt, dass Programme wie 'The View' und 'The Tonight Show' möglicherweise nicht als bona fide Nachrichtenprogramme gelten und somit der Equal-Time-Bestimmung des Communications Act unterliegen könnten. Diese Regel soll parteiische Nutzung öffentlicher Frequenzen verhindern, indem sie gleiche Chancen für politische Kandidaten vorschreibt.  nn'Der FCC wurden keine Beweise vorgelegt, dass der Interviewteil eines derzeit ausgestrahlten Late-Night- oder Tages-Talkshow-Programms für die Ausnahme bei bona fide Nachrichten qualifizieren würde', hieß es im Büro.  nnDie Anleitung kommt inmitten von Bedenken hinsichtlich politischer Voreingenommenheit in Unterhaltungsformaten. FCC-Vorsitzender Brendan Carr hat Late-Night-Shows zuvor wegen Parteilichkeit kritisiert, einschließlich einer Drohung im September 2025 nach einem Monolog von Jimmy Kimmel, der zur Suspendierung der Show durch Disney führte. Das konservative Media Research Center berichtete, dass seit 2022 97 % der politischen Gäste in Late-Night-Programmen linksgerichtet waren, mit 35 demokratischen Interviews in den letzten sechs Monaten und keinem mit Republikanern.  nnHistorisch wurde die Ausnahme für bona fide Nachrichten ab 1984 auf Tages- und Late-Night-Shows ausgedehnt, beginnend mit 'Donahue', und 2006 entschied die FCC, dass ein Interview mit dem damaligen Kandidaten Arnold Schwarzenegger in 'The Tonight Show with Jay Leno' qualifiziert, unter Berufung auf unabhängiges Nachrichtenurteil. Die jüngste Anleitung bemerkt jedoch, dass sich die Umstände geändert haben, mit einem Fußnotenhinweis, dass Leno nicht mehr moderiert, und betont Fall-zu-Fall-Entscheidungen statt pauschaler Ausnahmen.  nnDie demokratische Kommissarin Anna Gomez legte Widerspruch ein und bezeichnete die Maßnahme als 'Eskalation in der anhaltenden Kampagne dieser FCC, Rede zu zensieren und zu kontrollieren', und forderte Sender auf, sich nicht durch Einschüchterung selbst zu zensieren. Sie betonte, dass bestehende Richtlinien solchen Shows ein Nachrichtenurteil erlauben, und fügte hinzu: 'Der First Amendment gibt nicht vor staatlicher Einschüchterung nach.' Die FCC ermutigte unsichere Sender, Klärungsanträge zu stellen.  nnDie Anwendung der Regel wurde 2024 hervorgehoben, als Kamala Harris' Auftritt bei 'SNL' NBC dazu brachte, der Trump-Kampagne gleiche Zeit über ein Werbeformat anzubieten.

Verwandte Artikel

Split-image illustration depicting El Salvador's CECOT prison and CBS 60 Minutes studio with 'DELAYED' sign amid internal debate.
Bild generiert von KI

CBS News postpones 60 Minutes segment on El Salvador prison

Von KI berichtet Bild generiert von KI

CBS News delayed airing a 60 Minutes report on El Salvador's CECOT prison, where the Trump administration has deported hundreds of immigrants, citing the need for more reporting. The decision, made under new editor-in-chief Bari Weiss, has sparked internal debate over potential bias. Reporter Sharyn Alfonsi described the move as political, despite the segment passing fact-checks.

Stephen Colbert kehrte zu The Late Show zurück inmitten ihrer Streichung, witzelte über die Entscheidung und erhielt Unterstützung von Kollegen. Kollegen wie Jon Stewart kritisierten den Schritt als politisch motiviert. In der Zwischenzeit beeindruckte Josh Johnson als Gastmoderator bei The Daily Show.

Von KI berichtet

In 2025, President Donald Trump's second term was marked by ongoing disputes with legacy media outlets over shaping public perceptions, highlighted in five key moments from inauguration to election scandals. These clashes spanned policy initiatives, interviews, tragedies, and political controversies, revealing deep divisions in how events were framed. A Daily Wire review captured instances where media and administration narratives diverged sharply.

NPR’s Mary Louise Kelly spoke with domestic extremism correspondent Odette Yousef about how Tucker Carlson’s recent interview with white nationalist and Holocaust denier Nick Fuentes is widening divisions on the political right and why those fractures may carry national security implications.

Von KI berichtet Fakten geprüft

Months into President Donald Trump’s second term, several prominent entertainers — including Robert De Niro, Kathy Griffin, Whoopi Goldberg, Rob Reiner, Larry David and Rosie O’Donnell — have amplified critiques of his leadership amid nationwide 'No Kings' demonstrations and ongoing online sparring.

In a Fresh Air interview, The Atlantic's David A. Graham sketches out how President Donald Trump could try to tilt the 2026 midterms — from posting federal forces near polling places to pressuring election officials and even having agents seize voting equipment — while early moves on redistricting and federal monitoring show the ground already shifting.

Von KI berichtet Fakten geprüft

Actor and activist George Clooney, speaking in an interview with Variety, criticized CBS News’ recent leadership changes and faulted CBS and ABC for settling defamation-related lawsuits brought by President Donald Trump. Clooney said he fears such settlements could weaken public trust in the press.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen