Die Recording Academy hat den nigerianischen Musikpionier Fela Anikulapo Kuti für ihren Lifetime Achievement Award 2026 ausgewählt, um seine tiefe Einflussnahme auf die Weltmusik anzuerkennen.
Die Recording Academy hat den nigerianischen Ikonen Fela Anikulapo Kuti als Empfänger der Special Merit Awards 2026 angekündigt, speziell des Lifetime Achievement Award. Diese Auszeichnung, die am 31. Januar 2026 verliehen wird, ehrt Künstler mit herausragenden kreativen Beiträgen zur Aufnahmetechnik. Fela, der 1997 verstarb, ist der einzige Nigerianer unter den Geehrten.
Geboren als Fela Anikulapo Kuti, begründete er in den 1960er Jahren den Afrobeat, indem er Funk, Jazz, Salsa, Calypso und traditionelle nigerianische Rhythmen vermischte. Seine Musik diente als Plattform für politischen Aktivismus, indem sie die Militärherrschaft, Korruption und soziale Ungerechtigkeiten in Nigeria kritisierte. Die Academy beschrieb ihn als „Architekt des Afrobeat, geehrt für ein Leben voller Einfluss“, und hob seinen Einfluss auf Generationen hervor, einschließlich moderner Afrobeats und Künstler wie Beyoncé, Paul McCartney und Thom Yorke.
Obwohl Fela zu Lebzeiten keinen Grammy gewann, unterstreicht diese posthume Anerkennung sein bleibendes Vermächtnis. Sein Einfluss lebt in den musikalischen Bestrebungen seiner Familie und kulturellen Stätten wie dem Kalakuta Museum und dem New Afrika Shrine in Lagos fort, die von seinen Kindern verwaltet werden. Diese Orte fördern weiterhin Musik, Aktivismus und afrikanischen Ausdruck.
Zu den weiteren Empfängern 2026 gehören Whitney Houston, Cher, Chaka Khan, Carlos Santana und Paul Simon sowie Persönlichkeiten wie der Songwriter Bernie Taupin und der Komponist John Chowning. Die Auszeichnung betont Felas Rolle als Symbol künstlerischer Freiheit und Widerstand, Jahrzehnte nach seinem Tod.