Am Mittwochnachmittag brach in einem Gebäude im 9. Arrondissement von Paris ein Feuer aus, das eine Person tötete und drei in absoluter Notlage versetzte. Die Flammen betrafen mehrere Etagen eines siebenstöckigen Gebäudes in der Rue du Faubourg-Montmartre. Die Feuerwehr brachte das Feuer bis zum späten Nachmittag unter Kontrolle.
Am 11. März 2026 brach gegen 16:30 Uhr in einem siebenstöckigen Gebäude unter der Adresse 13 Rue du Faubourg-Montmartre im 9. Arrondissement von Paris ein Feuer aus. Laut der Pariser Staatsanwaltschaft begann das Feuer im 4. Stock und breitete sich auf die 5. und 6. Etage aus. Feuerwehrkräfte der Brigade de Sapeurs-Pompiers de Paris (BSPP) reagierten rasch und hatten das Feuer um 18:10 Uhr unter Kontrolle. nnEin Mann, geboren 1973, der sich im 6. Stock aufhielt, starb bei dem Vorfall. Drei weitere Personen wurden in absoluter Notlage versorgt, mehrere andere Opfer erhielten Behandlung in relativer Notlage. Die Ursache des Feuers ist zum derzeitigen Zeitpunkt unbekannt. nnEine Untersuchung zu den Todesursachen wurde eingeleitet und der Polizeistation des 9. Arrondissements zugewiesen. Die Behörden haben Vernehmungen der verletzten Opfer und Zeugen angeordnet sowie eine Expertise zur Feststellung des Brandursprungs. Das Gebäude, das auf einen Innenhof geht, stand bis in den Abend unter Feuerwächterung. nnZeugen schilderten das Geschehen. Der Betreiber einer nahegelegenen Bar sah Rauch aufsteigen: „Wir sahen Rauch herauskommen“, sagte er und ergänzte, die Straße sei gesperrt worden, eine Evakuierung aber nicht notwendig gewesen. Dimitri, 26, der sich in der Nähe befand, beschrieb den Vorfall als „nicht besonders spektakulär“, ohne nennenswerte Panik unter Passanten. Um 22:30 Uhr hing noch ein Brandgeruch im Viertel.