Feuerwehrkräfte in Rio de Janeiro suchen nach einem 14-jährigen Jungen, der am Mittwoch, 31. Dezember, im Meer vor Copacabana verschwand. Der Teenager ging um 11:30 Uhr ins Wasser und wurde seither nicht mehr gesehen, inmitten eines starken Seegangs mit Wellen bis zu 2,5 Metern. Am späten Nachmittag gab es trotz Tauchern, Hubschraubern und Drohnen keine Spur vom Jungen.
Am Vormittag des 31. Dezember ging ein 14-jähriger Jugendlicher aus Campinas (SP) um 11:30 Uhr am Posto 2 in Copacabana in der Südzone von Rio de Janeiro ins Meer. Laut dem Militärischen Feuerwehrkorps Rio de Janeiro (CBMERJ) versank der Junge im Wasser und wurde nicht mehr gesehen. Die Suche begann kurz darauf mit spezialisierten Einheiten einschließlich Taucher, Flugzeugen, Hubschraubern und Drohnen, doch bis 17 Uhr gab es keine Hinweise auf den Verbleib des Jungen.
Der Vorfall ereignet sich an einem Tag mit gefährlichen Seebedingungen entlang der Rioer Küste. Die Zivilverteidigung von Rio erließ am frühen Nachmittag eine schwere Warnung und prognostizierte Wellen bis 2,5 Meter entlang der Küstenlinie der Hauptstadt und der gesamten Staatsküste bis Arraial do Cabo in der Region der Seen. Die bis zum Vormittag des 1. Januars geltende Warnung verstärkt den Rat an Einwohner und Touristen, Meeresbäder zu vermeiden, besonders nachts, eine gängige Praxis bei den Silvesterfeiern nach der jüngsten Hitzewelle. Zu Wochenbeginn hatte die brasilianische Marine eine Gefahrenwarnung zu ungünstigen Strandbedingungen mit hohen Wellen herausgegeben.
Laut Feuerwehr führte man an diesem Mittwoch allein 111 Rettungen aus dem Meer entlang der gesamten Orla Sul von Rio durch, einschließlich Copacabana, Ipanema, Leblon, São Conrado und Arpoador. Ein weiterer Bericht nennt drei Rettungen an der Küste der Hauptstadt und unterstreicht die Intensität der Rettungseinsätze inmitten des Jahresendseegangs. Die Suche nach dem Teenager dauert an, während die Stadt sich mit Millionen erwarteter Strandbesucher auf den Jahreswechsel vorbereitet.