Die Leiche von Paolo Millalonco Díaz, 19 Jahre alt, wurde heute Nachmittag im Llanquihue-See in Puerto Varas gefunden, nachdem er am Donnerstag beim Stand-up-Paddling mit seinem jüngeren Bruder vermisst ging. Die Suchaktion mit mehreren Rettungsteams endete mit dem Fund in 30 Metern Tiefe.
Paolo Millalonco Díaz, 19 Jahre alt, fiel gegen 18:20 Uhr am Donnerstag in den Llanquihue-See im Sektor Ensenada der Gemeinde Puerto Varas, während er Stand-up-Paddling mit seinem 11-jährigen Bruder betrieb. Der Unfall ereignete sich in einem Gebiet, das nicht für Wasseraktivitäten vorgesehen ist, bei ungünstigen Wetterbedingungen und starken Wellen, wodurch das Brett kenterte.
Die Hafenkapitanerie Puerto Varas wurde sofort alarmiert und konnte den Minderjährigen ohne Lebensgefahr retten. Der ältere Jugendliche wurde jedoch vor Ort nicht gefunden, was eine umfassende Suchaktion durch die Maritime Polizei und die chilenische Marine auslöste. Diese umfasste Landteams, eine maritime Einheit, einen Marinehubschrauber und Spezialtaucher der Maritimen Gouvernorate Puerto Montt. Auch Feuerwehr, Carabineros und Freiwillige der Rettungsbootstation Puerto Varas beteiligten sich und durchsuchten verschiedene Punkte in der Gegend.
Die Leiche wurde heute Nachmittag um etwa 15:30 Uhr gesichtet und geborgen, in etwa 30 Metern Tiefe und rund 100 Meter von der Küste entfernt. Dieser Fund beendet eine intensive Suche, die mehr als einen Tag in den Gewässern des Sees dauerte.