Drei argentinische Frauen, darunter eine Minderjährige, starben, nachdem ihr Boot auf dem Paraná-Fluss im Süden Paraguays sank. Der Vorfall ereignete sich kurz vor Mitternacht am Samstag, als sie von einer Touristeninsel in der Nähe von Cerrito zurückkehrten. Zwei Minderjährige wurden gerettet, ein Mann wird jedoch vermisst.
Der tragische Vorfall ereignete sich im Departamento Ñeembucú in Paraguay, als das Boot, das Sandra Elizabeth Maidana Careaga, Luz Rocío Maidana Careaga und die Minderjährige Nahiara Ailin Maidana Alfaro beförderte, sank. Laut Behörden hatte die Gruppe den Tag auf einer Touristeninsel in der Nähe der Stadt Cerrito verbracht und war auf dem Rückweg nach Argentinien.
Der lokale Kommissar Damiano Cano führte den Unfall auf schlechtes Wetter zurück, mit starken Regenfällen und Windböen sowie darauf, dass das Boot für die Strömungen des Paraná ungeeignet war. „Es wird vermutet, dass das klimatische Faktoren die Ursache war, da zur ungefähren Zeit des Schiffsunglücks an diesem Ort starker Regen mit leichten Windböen herrschte“, erklärte Cano.
Zwei Minderjährige im Alter von 11 und 16 Jahren, die bei der Gruppe waren, wurden von lokalen Fischern lebend gerettet. Die paraguayischen Behörden suchen weiter nach Roberto Encina, dem Mann, der mit ihnen reiste und der weiterhin vermisst wird. Es werden keine größeren Widersprüche in den Hauptdetails berichtet, obwohl einige Quellen bei dem genauen Alter der Minderjährigen variieren, die als 18 oder jünger beschrieben wird.
Dieses Schiffsunglück unterstreicht die Risiken der Schifffahrt auf dem Paraná-Fluss unter ungünstigen Bedingungen, insbesondere im Grenzgebiet zwischen Paraguay und Argentinien.