Die Präfektur der Gironde meldete am Dienstagabend, dass mehrere Brandherde im Département weiterhin aktiv, aber unter Kontrolle sind. Die Behörden warnten vor ungünstigen Wetterbedingungen für den nächsten Tag, mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h. Die verbrannte Fläche wird auf 42.000 Hektar geschätzt.
Die Präfektur teilte am Abend mit, dass die Feuer im Camp de Souge, Grand Crohot und Lanton weiterhin aktiv, aber unter Kontrolle seien. Ein neuer Brand wurde in der Gemeinde Le Temple gemeldet, wo Bürgermeister Olivier Halard erklärte, dass keine Wohnhäuser in Gefahr seien.
Etwa 60.000 Bewohner der Gemeinden Haillan, Mérignac und Eysines durften in ihre Häuser zurückkehren, unter der Voraussetzung, dass sie im Bedarfsfall für eine erneute Evakuierung bereit bleiben. Präfektin Sophie Brocas berichtete von 14 neuen Brandentstehungen im Laufe des Tages, betonte jedoch, dass der Brandherd stabilisiert sei.
Météo-France prognostiziert für Mittwoch einen starken Hitzegipfel mit Höchstwerten zwischen 38 und 41 °C im Landesinneren. Oberstleutnant Eric Pitault vom SDIS 33 sagte, dass dieser Tag entscheidend sein werde und man den extremen Temperaturen große Aufmerksamkeit widmen werde.